Buch Hefte Angabe der Kapitel - Maria-Valtorta und ihre Verbindug zu Gott

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Buch Hefte Angabe der Kapitel

Bücher > Hefte 1944

Einführung S. 5

 
Januar
1. Kontemplation des hist. Antlitzes Jesu. Seligkeit der Schriftstellerin, die sich in das unergründliche Blau Seiner Augen vertieft S. 9

2. Bemerken einer gewissen physischen und geistlichen Ähnlichkeit zwischen Jesus und seinem Lieblingsjünger Johannes. Jesus kommentiert diese Ähnlichkeiten und stellt sie dem Charakter des Judas lskariot gegenüber. Die Schriftstellerin erhält eine Vision des Apostelkollegs und beschreibt die einzelnen S. 9

3. Jesus, der barmherzige Samariter, vergibt den Sündern und heilt die von Satan geschlagenen Wunden (Dt 2, 27) S. 14

4. Die Allerheiligste Dreifaltigkeit offenbart den Demütigen ihre Geheimnisse, die sie den Weisen und Scheinheiligen verbirgt. Vision dreier Kreuze und deren Bedeutung S. 15

5. Kommentar zu dem Heimgang der allerseligsten Jungfrau Maria und dessen Gegenüberstellung mit dem ekstatischen Tod der Sühneseelen S. 18

6. Durch Gott wird der Sieg gewährt. Lieblosigkeit als Zeichen der Abwesenheit Gottes. Jesus will die Sünder retten. Bedeutung von Gold, Weihrauch und Myrrhe S. 21

7. Jesus ist das unwandelbare Göttliche Wort. Zurückweisung der Reinkarnationstheorie S. 23

8. Die Welt leugnet die Macht und die Existenz des Teufels, der jedoch unermüdlich wirkt und die Menschen versklavt. Von Gott allein kommt die Gnade der Vergöttlichung des Menschen. Der Satanismus als Gegenreligion S. 25

9. Götzendienst und Satanskult durch die Annahme des Irrtums unter Zurückweisung der göttlichen Wahrheit (Jes 44).- Unterweisung durch Gott Vater. Notwendigkeit des Leidens der Sühneseelen für die Rettung von Seelen aus der Gewalt Satans S. 30

10. Der Heilige Geist spricht über Sich selbst.- Die hochheilige Jungfrau Maria stellt sich als die von der Göttlichen Liebe bestellte Mutter aller vor, die zu Christus führen soll. - Vision der Heiligsten Dreifaltigkeit mit Maria, dem hl. Josef, dem Schutzengel, dem hl. Ev. Johannes, der triumphierenden Kirche, Bekennern, Jungfrauen und Märtyrern, den Aposteln Petrus und Paulus, den heiligen Agnes, Cäcilia, Therese von Lisieux S. 35
 
11. Der Evangelist Johannes gibt in seinem Evangelium die Worte Jesu getreu wieder. Die Mission der Schriftstellerin steht seiner eigenen ganz nahe. - Die allerseligste Jungfrau Maria spricht über die von ihr gewählte Jungfräulichkeit und ihre anfängliche Verwirrung über die nach dem jüdischen Gesetz verlangte Wahl eines Bräutigams für sie; sie spricht über die Verkündigung durch den Engel Gabriel. - Die bereits im vorigen Kapitel von Johannes zurückgewiesene Theorie der Reinkarnation wird vom Apostel Paulus noch einmal leidenschaftlich verurteilt S. 45
 
12. Gott lieben heißt auch alle Brüder, einschließlich der Schismatiker und Andersgläubigen, lieben. (Apg 10). Gott wird freilich Rechenschaft von denen verlangen, die sich den Verkündern Seines Evangeliums gegenüber taub stellten. Über die grenzenlose Gemeinschaft der Heiligen S. 55
 
13. Wahre Jünger Jesu lieben bis zur Hingabe ihres Lebens. Über die Märtyrer, die aus Liebe zu Jesus ihr Leben hingaben und von Ihm Kraft dazu erhielten. Vision des Martyriums der hl. Agnes S. 59
 
14. „Was Gott rein gemacht hat, sollst du nicht unrein nennen" (Apg 10). Der Heilige Geist bereitet die Ankunft Jesu im Herzen dessen vor, der ein Samenkorn der Wahrheit empfangen hat. Dieses noch heidnische Herz empfängt eine erste Taufe durch das Feuer der Liebe S. 64
 
15. Die heutigen Menschen weigern sich, an die Existenz der Hölle zu glauben und behaupten sogar die Rettung des Judas Iskariot. Jesus beschreibt die Furchtbarkeit der Hölle als brennendes Feuer abgewiesener Liebe und Eis des Hasses in ewiger Finsternis. - Der hl. Johannes bestärkt seine „kleine Schwester", die „bleiben soll, solange Er (der Herr) es will" (Joh 21, 22) S. 67

16. Jesus ist der Erstgeborene aller Geschöpfe (als Mensch), für den der Vater die unzähligen „Lebewesen" erschaffen hat. Als Erster war Er auch der Erste, der vom Tode auferstehen sollte; von Ihm wurde der Tod besiegt und zu einem Segen für jeden, der in Jesus stirbt, gemacht (Kol 1, 15-20) S. 73
 
17.-18. Es gibt nur einen wahren Glauben und eine Wirklichkeit des Lebens. Ein Satanssohn verkündet derzeit einen anderen Glauben und ein anderes Kreuz (verhüllte Anspielung Jesu auf Hitler, auf den Nationalsozialismus und auf das Hakenkreuz). Es gibt nur ein heiliges Kreuz und ein heiliges Opfer, das Gnade und Segen bringt; andere Opfer sind Verbrechen und Lästerungen und ziehen den Fluch Gottes nach sich. - Verurteilung menschlicher vergiftender Philosophien und Lehren. - Aufforderung, das Evangelium zu leben und sich nicht von Christus zu trennen, dessen Liebe allen Hass auf Erden besiegt. (Kol 2 und 3) S. 76

19. Eine übernatürliche Stärkung der Schriftstellerin, nachdem sie sich durch tiefe Beleidigung zu weiterem Schreiben unfähig empfand; göttliche Vorwürfe gegen die, die alles allein von Gott erwarten und die Notwendigkeit menschlicher Mitwirkung bestreiten S. 82

20. Kommentar zu Mt 10, 22 und 24, 13 sowie Hebr 10, 35-38. Jesus ist der Lohn derer, die trotz Verhöhnungen und Leiden bis zum Ende durchhalten. Gebete der Unterdrückten für ihre Unterdrücker. - Vision der Beisetzung der hl. Agnes. Die hl. Jungfrau Agnes zeigt sich der Schriftstellerin in ihrem verherrlichten Zustand S. 85

22. Vorbereitung auf die kommende Vision S. 96
 
23. Kommentar zu Daniel, Kap. 12: Der Erzengel Michael wird das himmlische Zeichen der letzten Zeiten sein. Israel wird sich dem Volk Christi wieder eingliedern. Drei Jahre und ein halbes Jahr wird der Gräuel der Verwüstung in der Kirche herrschen, so dass sie schließlich des täglichen heiligen Opfers beraubt werden und der Gräuel der Verwüstung an heiliger Stätte aufgerichtet werden wird. - Eine kleine Zeitlang wird den Glaubenden gewährt, das Wort Gottes anzuhören. Danach wird für viele die Auferstehung des Leibes geschehen, und das Licht Christi wird über den Gerechten leuchten Jesus gibt der Schriftstellerin dieselbe Verheißung wie dem Propheten Daniel (12,13): „Du aber geh (bis zu dem dir festgesetzten Ende) und ruhe; und du wirst dich erheben zu deinem Lose am Ende der Tage" S. 96
 
25. Kommentar zu Daniel, Kap. 7: Die vier von Daniel beschriebenen Tiere bedeuten die Abzeichen der in der Apokalypse des Johannes beschriebenen teuflischen Amtsträger: Es sind die vier Irrlehren, die dem Ende vorausgehen, die vier Gräuel, welche den letzten großen Gräuel hervorbringen werden: der Atheismus wird nämlich den halbgöttlich erschaffenen Menschen zum Tiermenschen herabwürdigen, die Lieblosigkeit wird ihn zum Bären, die Machtgier zum Vampir, die Revolution zum Ungeheuer machen, das die soziale Ordnung zerstört, auf deren Trümmern der Antichristus sich erheben wird, der die Heiligen und die Kirche bis zu seinem Gericht durch Gott peinigen wird. Dann, wenn der Göttliche Vater „Genug!" rufen wird, wird der Sohn die Lebenden und die Toten richten. Die „Kinder Gottes" werden das Reich in Empfang nehmen. - Jesus unterrichtet die Schriftstellerin darüber, die Ihm aufmerksam und treu in der Wiedergabe folgt, um für die Menschen ein Werkzeug des Heils zu sein. Er versichert ihr, dass sie in der Wiedergabe Seiner Diktate die Vollkommenheit erreicht habe S. 98

26. Die Gläubigen sind so, wie das Vorbild der Priester sie formt. Aus den Kirchen geht leider kein solches Licht mehr aus, dass es in die Herzen dringt. Beschreibung, wie vorbildliche Hirten der Gläubigen aussehen sollten. Diese folgen vielmehr den vier bei Ezechiel bezeichneten Götzen, der Eifersucht, der Geld- und Machtgier, der Sinnenlust, der Anbetung des Orients, d. h. dem Verfallen an Sekten. Weheruf über die Priester, die den Gräueln des Antichristus Vorschub leisten S. 104

29. Vision vom Tod des Universums und der Auferstehung am Jüngsten Tage. - Die Schriftstellerin erklärt, was ihr die „zweite Stimme" als eine Intuition eingibt. - Jesus kommentiert die vorausgegangene Vision und präzisiert, dass es zwischen dem Augenblick des Endes und dem Letzten Gericht eine notwendige Zeit der Reinigung für die Lebenden der letzten Stunde geben wird. - Die Schriftstellerin beschreibt die Nacktheit der auferweckten Leiber S. 110
 
30. Verwandlung des Gesichtsausdruckes der Schreiberin während der Schauungen S. 115
 
31. Kommmentar Jesu zu Ezechiel, Kap. 10 und 11. Das Zeichen des Taw, das oben mit dem Querbalken endende Kreuz, ist das für die Untertanen, während das mit dem Königszeichen dasjenige für den erstgeborenen Gottessohn ist. Das Jesus ähnlich machende Zeichen ist allerdings in die Seele eingezeichnet, und nur das Auge Gottes sieht es. Die vier Evangelisten, die das Gesetz der Liebe in die Herzen zu tragen sich verzehrten, werden mit Jesus dem Jüngsten Gericht vorstehen. Wir werden uns so sehen, wie wir im Innersten sind S. 116
 

Februar
3. Jesus kommt einem Einwand gewisser Haarspalter über den wunderbaren Kraftzuwachs der kranken Schriftstellerin während der Schauungen und Diktate zuvor S. 120

4.  Antwort Jesu auf einen Einwand P. Migliorinis bezüglich der detaillierten Beschreibungen der Visionen durch die Schriftstellerin. Die Schriftstellerin war durch P. Migliorini verunsichert worden, wird hingegen von Jesus bestärkt. - Vision einer Erscheinung der hl. Jungfrau in Lourdes: die Unbefleckte lehrt, das Kreuzzeichen in rechter Weise zu machen und den Rosenkranz zu beten S. 122

6. Kommentar zu Ezechiel, Kap. 47. Das Wasser der göttlichen Gnade befruchtet die Seelen und befähigt sie zu Tugenden und guten Werken S. 126
 
8. Kommentar zu Daniel, Kap. 3. Die Episode der drei Jünglinge, die sich weigerten, das goldene Standbild anzubeten. Ihre Keuschheit und Enthaltsamkeit sowie ihr vertrauendes Gebet waren mit dem Wunder Gottes beantwortet worden. - Gnaden für die Schriftstellerin und Gründe, weshalb Jesus sie seinen „kleinen Johannes" nennt  S. 130
 
11.-12. In den ersten Morgenstunden Vision der Passion von der Todesangst Jesu im Garten Getsemani bis zum Aufstieg auf den Kalvarienberg. Sie läuft noch einmal deutlicher ab und wird von ihr beschrieben. Der Anblick der Leiden Jesu zerreißt der Schriftstellerin das Herz S. 135
 
13. Jesus führt die Schreiberin durch diese Visionen in das Mit-Leiden hinein, welches die vollkommene Liebesverschmelzung ist. Illustration durch Bilder des Hohenliedes. - Worin die Stärkung durch den Engel im Getsemani bestand. - Die Schriftstellerin soll sich durch den Schmerz für ihre Mission reinigen. - Mystische Kommunion S. 148

14. Vision einer innigen Begegnung Jesu mit der Mutter und ihr Zwiegespräch kurz vor der Passion. Maria taucht die Schriftstellerin in ihr Herz ein, um sie fähig zu machen, die Stimme des göttlichen Sohnes und des Heiligen Geistes zu verstehen S. 152

17. Beschreibung einer Vision des Letzten Abendmahles S. 157
 
18. Fortsetzung der Vision vom 11.-12. Februar, vom Aufstieg zum Kalvarienberg über die Kreuzigung bis zu der Abnahme Jesu vom Kreuz S. 161
 
19. Weitere Vision über die Passion: die Verschließung des Grabes und die Rückkehr zum Haus des Abendmahles. Die furchtbare seelische Todesnot der hl. Jungfrau wird durch das Linnen der Veronika mit dem dort eingeprägten Antlitz des noch lebenden Jesus gelindert S. 176
 
20. Während der Radioübertragung der hl. Messe Vision des sterbenden Jesus am Kreuz. Zu Seinen Füßen Maria und Johannes. Die Vision hält den ganzen Tag über an S. 180

21. Weitere Vision des Gekreuzigten mit der Mutter und Johannes. - Vision der Frauen im Abendmahlshause, die die Salböle für die Einbalsamierung bereiten. Magdalena überredet die Mutter, im Hause zu bleiben, während sie mit den anderen Frauen sich anschickt, zum Grabe zu gehen. - Die Schriftstellerin beschreibt für P. Migliorini die Auferstehung, die ihr bereits gezeigt worden war S. 181

22. Anweisungen an P. Migliorini für die Zusammenstellung eines Faszikels. Segen Jesu für die, welche die Gabe annehmen werden S. 186

27. Kommentar zum Psalm 94 (93). Gott ahndet die großen wie die kleinen Sünden, denn die Summe der kleinen ruft die großen hervor. Der Herr erbarmt sich aber des reuigen Sünders S. 193

28. Einführung der „Evangelien des Glaubens" S. 196

29. Vision der ersten christlichen Märtyrer im römischen Kerker „Tullianum", in welchem der Apostel Paulus auf dem sterbenden Körper des Knaben Kastulus die hl. Eucharistie feiert. Jesus ermutigt die heutigen Christen, die Prüfungen nicht zu fürchten und auf Seinen Beistand zu vertrauen, der auch jene Märtyrer stärkte. Ihr Blut hatte eine Bresche in das Heidentum geschlagen. Die hl. Eucharistie spendet die Kraft dazu S. 196


März
1. Vision des Martyriums der hII. Perpetua und Felizitas S. 206

2. Über die von den christlichen Märtyrern besessene göttliche Weisheit S. 214

3. Jesus erklärt der Schriftstellerin, dass sie die hl. Stätten so sehe, wie sie zu Seiner Zeit waren. Der heutige Pilger sehe diese hingegen nicht mehr so und habe Erklärungen von Jesus selbst nötig S. 217
 
4. Zweierlei Visionen in der Nacht: Jesus wandelt auf dem Wasser (Kapitel im Hauptwerk); - die hl. Jungfrauen Petronilla und Phenicola zur Zeit des Apostels Petrus in Rom. Petronilla wird der Schriftstellerin als geistliche Tochter und Stütze des hl. Petrus in Rom vorgestellt; die junge Phenicola, ihre Gefährtin, erleidet ein grausames Martyrium und wird in den Tiber geworfen S. 218

5. Zurückweisung der Zweifel der heutigen Christen an den frühchristlichen Märtyrerviten. Es handelt sich nicht um Legenden, sondern um Tatsachen. Ermutigung der Schriftstellerin, vor ihrer Mission nicht zurückzuschrecken und kindlich zu glauben. - Jesus spricht über Genesis Kap. 1 und 2, die Inkubation des Bösen in Luzifer, die Erschaffung des Menschen in seinem gnadenreichen Urstand und die Ursünde der Stammeltern Adam und Eva nach ihrer Verführung durch den Teufel (vgl. auch Kap. 17 des Hauptwerks „Der Gottmensch") S. 226
 
6. Ermutigung durch den hl. Ev. Johannes an die Schriftstellerin, die denselben Auftrag wie er hat, die Worte des göttlichen Meisters getreu zu überliefern. - Göttliches Licht in einer Paradiesesvision, die sich der Beschreibung in menschlichen Worten entzieht S. 232

7. Vision des „Ecce Homo". Jesus schaut auf die Schriftstellerin und wünscht von ihr etwas ihr Unverständliches. - Über das Mitleiden S. 234
 
8. Gott argumentiert nicht so wie der Mensch, sondern in unendlich erhabenerer Weise. Er gießt Seine Weisheit über die von der Welt verachteten Demütigen in Erscheinungen an die Seher vieler Orte aus. Nichts ist Ihm unmöglich, wie es die Wunderberichte aus dem Alten und Neuen Testament bezeugen S. 236
 
14.-15. Jesus gibt der Schriftstellerin die Gründe für Seine Offenbarung der Passion Mariens bekannt. Es gibt Personen, die die Ausrufe der Qual Seiner Mutter nicht annehmen wollen. Diese werden hingegen von Jesus bestätigt. Die Passionsqualen des Unbefleckten Mutterherzens Mariens sind so heilig, dass sie nur wenigen auserwählten Seelen mitgeteilt werden. Jesus: sie dürfen nicht „vor die Säue geworfen werden". Maria war in jenen Augenblicken die FRAU des Protoevangeliums. Sie musste alle Leiden der Sünde Evas auf sich nehmen, um sie zu sühnen, wie Jesus alle Leiden der Sünde Adams auf sich versammelt hat, um dafür Sühne (Genugtuung) zu leisten S. 238

16. Kommentar zum Hebräerbrief, Kap. 5 und 6. Über den Gehorsam des Gottessohnes. Im Ungehorsam ging Adam verloren, durch den Gehorsam des Gottessohnes geschah die Erlösung des Menschengeschlechtes. In der Befolgung des göttlichen Gesetzes soll die Animalität überwunden und die Gotteskindschaft wieder erworben werden. - Das Brot des göttlichen Wortes geht dem eucharistischen Brot voraus. Wehe denen, die, nachdem sie dieses genossen haben, das Böse wählen. - Die Auserwählten, denen das Göttliche Wort sich gewährt, um die Unterlassungen der Priester auszugleichen, sollen sich dieses Geschenkes würdig erweisen; sie werden im Himmel ihren Lohn erhalten S. 242
 
18. Kommentar zu Mt 23. Jesus selbst ist der Altar, auf dem unsere Opfergaben geheiligt werden. Was wir dafür empfangen, ist immer eine Gnade, niemals etwas Geschuldetes S. 250
 
19. Kommentar zu Joh 21. Der Tod des Gerechten gereicht in jedem Falle zur Ehre Gottes S. 252

20. Eintritt der Schriftstellerin in den Dritten Orden der Schmerzhaften Mutter. So gehört sie Maria noch enger an und steht mit ihr zusammen zu Füßen des Kreuzes S. 256
 
22. Der Sinn des Sakraments der Ehe ist die Fortpflanzung. Darauf liegt der Segen Gottes. Ehegatten, die aus gerechten Gründen keine Nachkommen zeugen, sollen enthaltsam leben. Bedauernswert sind die Familien, die die Sakralität der Ehe nicht begreifen. Die Beachtung der göttlichen Gebote wäre ein Segen für Eltern und Kinder. - Es gibt Ehen, die von Anfang an unter der Gewalt Satans stehen, weil sie Gott nicht als Dritten in ihren Bund aufgenommen haben. Solche Pseudo-Familien sind der Ruin eines Volkes. - Jesus verweist auf die Belehrung des Erzengels Raphael über den ehelichen Akt an den jungen Tobias S. 258
 
23. Beschreibung der Auferweckung des Lazarus in drei Szenen. Maria und Martha senden Boten aus, um Jesus zu rufen. Jesus kehrt zu dem bereits gestorbenen Lazarus nach Judäa zurück; die Ankunft Jesu in Betanien und die Auferweckung des Lazarus dort. - Skepsis und Ablehnung des Wunders S. 261

25. Kommentar zu Jesaja, Kap. 7. Der Ewige Vater erinnert daran, dass Er Seinen Sohn als Licht in die Welt gesandt hat, welches der Mensch jedoch abgewiesen hat. Nur für die Wenigen, die Ihn angenommen haben, bereitet der Vater eine Wohnstatt im Himmel S. 270
 
28. Das Evangelium bleibt für alle Zeiten dasselbe. Es darf weder an die Zeit noch an die eigene Mentalität angepasst werden. Es muss auch in den kleinsten Einzelheiten nach der Liebe gelebt werden S. 275
 
29. Das Kreuz als wirkende Macht gegen den Dämon. Das Kreuz und der Name Mariens sind die Kraft in der Todesstunde. - Vision vom Leben und Martyrium der hIl. Justina und Cyprian S. 280

30. Vision vom Sterben der hl. Maria Magdalena in einer Felsenhöhle, wo sie in Südfrankreich ihr Büßerleben beendet. Jesus erscheint ihr dort und erinnert sie an die Salbung (Königssalbung), die sie bei dem Gastmahl in Betanien an Ihm vorgenommen hatte. Magdalena stirbt schließlich während einer eucharistischen Vision S. 287


April
7. (Karfreitag). Vision des sterbenden Jesus am Kreuz. Genaue Beschreibung Seines Antlitzes und Beschreibung des am Vorabend geschauten Abschieds Jesu von der Mutter vor dem Letzten Abendmahl S. 296

9. Jesus verweist auf Seine vorjährigen Diktate zu den Prophezeiungen der Alten Testaments über die Jetztzeit. Er erinnert an Sein erstes Diktat vom Karfreitag 1943 S. 299
Der Vater ist es müde, die wiederholten Sünden der Menschheit anzusehen, die den Kreuzestod des göttlichen Sohnes vergeblich machen. Er wird die Menschheit den Peinigungen durch Satan überlassen. Jesus ist es, der den Zorn des Vaters noch zurückhält. Er bittet die Schriftstellerin um den Obolus des Leidens, um Seelen zu retten. - Der Heilige Geist manifestiert sich an diesem Ostertag S. 299
 
10. April - 10. Mai. Tägliche Notizen der Schriftstellerin zu ihrer „Passion" Sie wird in der wegen des Kriegsgeschehens erzwungenen Evakuierung aus ihrem Zuhause in Viareggio (24. April) in völlige seelische Trostlosigkeit gestürzt. Jesus schweigt. Sie fühlt sich von Gott verlassen und getrennt. Auch die Trennung von ihrem Seelsorger P. Migliorini verstärkt ihre Leiden. - Schwachen Trost spenden ihr die schweigenden Erscheinungen der hl. Jungfrau, die ihr ihre Nähe versichert, des hl. Josef und des hl. Franziskus von Assisi. Am 26. April schaut sie einen hölzernen Kruzifixus. Ihre Liebe zu Jesus hält unentwegt an, obwohl sie fürchtet, Seine Liebe verloren zu haben. - Am 4. und 5. Mai vernimmt sie die tröstende Stimme der hl. Mutter
Jesu, welche sie gegen das Unverständnis des älteren Bruders (P. Migliorini) verteidigt. Sie soll sich an die Brust Mariens flüchten, um Frieden zu finden. - Am 6. Mai vernimmt sie die verzweifelten Klagerufe Jesu im Garten Getsemani, die sie nur für sich selbst aufschreiben soll. Am 8. Mai Wiederlesen dieser Klagerufe und Zuflucht an der Brust Mariens. - Am 9. Mai ein ihr unverständlicher Traum einer Invasionslandung (die der Alliierten bei Anzio Nettuno?). Am 10. Mai Steigerung der seelischen Leiden der Gottesverlassenheit S. 302
 

Mai
11. Jesus erscheint ihr wieder und spricht zu ihr. Mit Seiner verwundeten Hand ergreift er die ihre und erklärt ihr den Sinn der verschiedenen Weisen der „Einpfropfungen" der Gnade in den von der Ursünde degenerierten Menschen bis zu einer gänzlichen Verschmelzung mit Jesus. - Erläuterungen über den Petrusbrief mit dem Vergleich des Teufels als einem reißenden Löwen, der sucht, wen er verschlingen könne. Versicherung, dass im Dunkel der Prüfung die göttliche Sonne, wenn auch verhüllt, nicht aufhört, die Geprüfte zu bescheinen. - Der Friede kehrt in die Schriftstellerin zurück S. 318
 
12. Wie dem Lazarus befiehlt Jesus der Schriftstellerin, herauszukommen. Weiterführung der Erklärungen über die Taktik des Teufels S. 324
 
13. Jesus korrigiert die Auslassung eines Wortes in Seinem Diktat vom 20. Februar. - Jesus erklärt, wie ein allzu strenges Dekret Gottes mit dem Hinweis auf Seine Getsemanistunde abgemildert werden kann (der Engel des Trostes). - Denen, die Ärgernis daran nehmen, solle sie mit Schweigen begegnen, wie Er selbst Seinen Anklägern. - Neue Versuchung Satans, die Schriftstellerin in Verzweiflung zu stürzen durch die Einflüsterung, alles sei Täuschung. - Die hochheilige Maria spricht über ihre „sieben Freuden" vollkommener Liebe. Liebe ist das Schlüsselwort der marianischen Theologie S. 326
 
15. Durch die Worte der himmlischen Mutter getröstet, beschließt die Schriftstellerin, in besonderer Weise für die Verzweifelnden Buße zu tun. Versuch einer Erklärung an P. Migliorini, dass sie sich nicht wegen des Ausbleibens der außerordentlichen Offenbarungen von Gott verlassen gefühlt, sondern weil sie sich von Ihm getrennt empfunden und in ein Nichts hinein gebetet oder Gott nur als Verfluchenden empfunden habe. - Heute hingegen spüre sie das Paradies um sich her und fühle sich übernatürlich glücklich S. 334
 
16. Jesus hätte Seine Ankläger und Henker tot umfallen lassen können; Er hat es nicht getan, weil Er der Erlöser war und Vielen die Möglichkeit der Erlösung offenhalten wollte. Ebenso hat er die Schriftstellerin nicht sterben lassen, als sie in ihrer Verzweiflung Ihn darum bat. Jetzt, wo sie Satan dank ihrem Willen, ihren Geist eng an Jesus geschmiedet zu halten, besiegt hat, würde ihr Tod ein Segen werden. Jesus hat in Seiner Passion mehr mit Seinem Mitleid als mit Seinem vergossenen Blut erlöst S. 336
 
17. Seligkeit der Schriftstellerin, die nach 40 Tagen der Qual Jesus zum ersten Mal wieder sieht S. 339
 
18. Am Himmelfahrtstag hat die Schriftstellerin die geistige Vision des göttlichen Blutes, das von unzähligen anbetenden Engeln als ein riesiges purpurnes Tuch über die Erde gebreitet wird. Jesus spricht über Sein Kostbares Blut, das durch die Engel immerzu auf die Erde gegossen wird, und zwar jubelnd und anbetend für die Gerechten, hoffend für die Nichtchristen und weinend für die Sünder, die nicht mehr Gotteskinder sind. Die hl. Messe wiederholt drei Phasen des Lebens Jesu: die Inkarnation in der Wandlung (durch die Hände eines Jungfräulichen, wie es jeder Priester sein sollte), die Kreuzigung in der Erhebung der hl. Gestalten, die Himmelfahrt in dem Verzehr der hl. Gestalten. Immer ist es die Göttliche Liebe, die wirkt . S 339
 
20. Die hochheilige Maria stellt ihre sieben Schmerzen dar, deren jeder nicht nur ihr persönliches Leiden war, sondern den Schmerz reflektierte, den sie als Mutter aller Gläubigen durch die ihr von uns zugefügten Verwundungen in sich trug. Die sieben Schwerter sind immer noch in ihrem Herzen S. 343
 
21. Die Welt verfolgt die „Sprachrohre" und hasst und klagt die Geliebten Jesu der Häresie an, wie sie es mit Jesus selbst getan hat. Diese werden jedoch vom Dreifaltigen Gott geliebt, gesegnet und belohnt. Jesus benötigt die Pein der Schriftstellerin S. 348
 
22. Kapitel 1 der Genesis zeigt auf, dass das Gute allein von Gott kommt. Wenn der Schmerz Frieden bringt, kommt er von Gott, wenn der Schmerz quält, aber nicht von Gott entfernt, lässt Gott ihn zu; wenn er beunruhigt und von Gott entfernt, kommt er vom Bösen S. 349
 
23. Gott prüft, jedoch nicht über unsere Kräfte. Der gute Wille, der zum Gehorsam bereit ist, ist manchmal schwerer als das Opfer selbst. Gott verbirgt die Zukunft aus Güte. Jesus als Mensch, als das Große Sühnopferlamm, hat sie immer voraus gewusst; dem menschlichen Opferlamm wird sie hingegen erst, wenn der Augenblick gekommen ist, geoffenbart. Gott belohnt Seine Getreuen, wie er es mit Abraham tat S. 350
 
24. Das göttliche Gesetz und der göttliche Bund sind, auf dem lebendigen Fleisch und Blut des Herrn eingeschrieben, in jedem Tabernakel als Zeugnis der Allgegenwart Gottes auf der ganzen Welt hinterlegt. Und trotzdem lassen die Gläubigen wie zu den Zeiten des Mose sich zum Götzendienst verleiten. Aufforderung an jedermann, sich zu reinigen S. 351

25. Bevor die Schriftstellerin die Paradiesesvision vom Vorabend niederschreibt, vollzieht sie auf Eingebung des Heiligen Geistes ihre täglichen Bußübungen. Die Seligkeit der Schauung entreißt sie den körperlichen Gefühlen und lässt sie die Gleichgültigkeit der Märtyrer den körperlichen Qualen gegenüber begreifen. Sie schaut Gott Vater, Gott Sohn und den Heiligen Geist und Maria als Sitz der Göttlichen Liebe; dann die Engel und Seligen und schließlich die Erschaffung der Seelen für die gezeugten Körper sowie das Gericht über diese Seelen, die am Ende ihres Erdenlebens zurückkehren. Sie begreift, dass das Paradies nur Liebe ist und dass alles für die Liebe erschaffen wurde.-Schließlich vergleicht sie die Niederschrift mit einer anderen Paradiesesvision vom 10. Januar und findet darin keine Widersprüche zu der früheren S. 353
 
26. Der Heilige Geist feiert den Schatz des Brotes und des Weines, die jeden Hunger und Durst stillen. Das Brot, das Fleisch, das im jungfräulichen Leibe Mariens gewachsen und der Wein, das Blut, dessen Quelle in ihrem unbefleckten Herzen ist. - Wir sind auch mit dem Blut Mariens erlöst worden. Die göttliche Speise wartet immer darauf, uns zu stärken S. 361
 
27. Am Vorabend des Pfingstfestes möchte Jesus als göttlicher Lehrmeister zu der Schriftstellerin sprechen, denn die göttliche Weisheit teilt sich nicht den Giganten der Wissenschaft und der Macht mit, welche die Vorliebe Gottes nur durch ein redliches Leben gewinnen können S. 362

28. Am Pfingsttag schaut und beschreibt die Schriftstellerin die Herabkunft des Heiligen Geistes auf Maria und die Apostel im Abendmahlssaal S. 363
 
29. Jesus gibt der Schriftstellerin ein Wochenprogramm der Leiden für die einzelnen Menschengruppen an: Sonntag bis Dienstag drei Tage für die Priester; Mittwoch für die Verzweifelten, Donnerstag für die Götzendiener, Freitag für die Armen Seelen, Samstag für die Sünder S. 367
 
30. Kommentar zum Buch Judith, Kap. 9: denen, die ein redliches Ziel verfolgen, dienen auch die menschlichen Schwächen, wie beispielsweise ihre körperliche Schönheit der Judith, die ein heiliges Ziel verfolgte.- Zurückweisung der schändlichen Theorie einer Abstammung des Menschen vom Affen, einem in der HI. Schrift als „unrein" bezeichneten Tier S. 373
 
31. Die Schriftstellerin hatte die vom Vater erschaffenen Seelen in verschiedenen Farben gesehen. Jesus erklärt ihr, dass der Schöpfergott wie im Universum auch innerhalb des Menschengeschlechts eine ausgeglichene Ordnung vorsieht und verschiedene Begabungen und Charaktere erschafft. Allein der Mensch stört diese Ordnung S. 376
 

Juni
2. Vision der Erscheinung des HIst. Herzens Jesu vor der hl. Margareta Maria Alacoque. Am Herz-Jesu-Freitag Vision Jesu umgeben von vielen weiteren heiligen Verehrern Seines hist. Herzens. Jesus stellt die drei Botinnen Gertrud von Helfta, Margareta-Maria und Veronica Giuliani vor. - Er fordert die Schriftstellerin auf, ein Buch der hl. Katharina von Siena zu lesen. Jesus teilt mit, dass das Herz sich als erstes im menschlichen Embryo bilde. - Der Apostel Johannes hat als erster aller Heiligen das göttliche Herz verstanden und Ihm sein Ohr geliehen S. 380
 
3. Während die Schriftstellerin wie an jedem ersten Samstag des Monats die Stunde der schmerzhaften Mutter hält, stellt die hochheilige Maria ihr in Wort und Vision ihre
unaussprechlichen Seelenqualen als die „Miterlöserin" bei der Kreuzigung und in den drei Tagen der Grabesruhe ihres göttlichen Sohnes bis zu dem glorreichen Erscheinen des
Auferstandenen in der Frühe des Ostermorgens im Haus des Abendmahles vor ihr dar. - Vision einer der ersten vom hl. Petrus im Abendmahlssaal gefeierten hl. Messen mit den Aposteln, Maria und einer Anzahl anderer Jünger. Dabei steht ein Schrein auf dem Altartisch, der die Passionsreliquien enthält und zugleich Tabernakel ist. Den Schlüssel zu diesem Schrein hütet Maria an ihrem Halse S. 387

7. Vigiltag des Fronleichnamsfestes. Jesus erscheint der Schreiberin zum Trost erstmals wieder leiblich, „ganz für sie", in ihrem Krankenzimmer. Sie beschreibt den Unterschied des Hörens und Schauens für sie allein und den des Hörens und Schauens für alle anderen. - Sie ist bereit, alle körperlichen Strapazen zu ertragen, um die hochheilige Maria bekannt zu machen, damit diese mehr geliebt wird S. 398
 
11. Jesus spricht über die Seelenhaltung, die die Sühneseelen einnehmen sollen. Sie sollen nur auf einer geistlichen Ebene der Liebe leben, die den vier Lebewesen der Theophanie bei Ezechiel ähnlich ist. Das Heldentum der Heiligen kennt keine nur menschlichen Gedanken, sondern nur die Gottesliebe und das Interesse Gottes. Der Geist lebt im Frieden, auch wenn das Fleisch leidet S. 401
 
12. Den Schmerz zu lieben ist bereits Vollkommenheit, aber die Sühneseelen erbitten sogar den Schmerz. Sie treten aus der Vorstellung der Zeit heraus und schon in den Ewigkeitsaugenblick Gottes ein. - Das Beispiel der Märtyrerin Cäcilia S. 406
 
13. Vision eines überaus leuchtenden Herzens, das die Gestalt einer lebendigen Hostie annimmt. Die Schriftstellerin opfert die Qual einer starken Herzattacke als Sühneleiden auf. Sie richtet den Blick auf Heiligenbilder, um in einem Akt der Liebe zu sterben. Jesus nennt die Eucharistie das „Herz des Herzens Jesu", denn Sein Herz war die Matrix, in der die Eucharistie sich bildete S. 409.

14. Im Nachdenken über das heilige Kind Nennolina (Antonietta Meo) erläutert Jesus der Schriftstellerin, dass die Seelen der kleinen Kinder im Himmel eine ebensolche Weisheit besitzen wie der gelehrteste und langlebigste mystische Kirchenlehrer. Im Himmelreich gibt es nichts Unvollkommenes mehr. Die Geister haben kein Alter und sind bis zu der Auferstehung ihrer Leiber körperlos. - Jesus diktiert ihr vier Meditationen für eine „Heilige Stunde": 1) Wenn Ich dich nicht wasche, hast du keinen Teil an Mir"; 2) „Einer von euch wird Mich verraten"; 3) „Liebt einander, wie Ich euch geliebt habe"; 4) „Wenn ihr in Mir bleibt und Meine Worte in euch bleiben, dann bittet um was ihr wollt, es wird euch gewährt werden" S. 411
 
15. Jesus erklärt für übelmeinende Kritiker einige Ausdrücke aus Seinem Diktat zu der Heiligen Stunde. Sie betreffen die Natur der Seele (hinsichtlich der Auferweckung des Lazarus und die des Sohnes der Witwe von Sarepta). Er kommentiert Sein letztes Gebet an den Vater vor der Passion, in dem Er die gleiche Herrlichkeit für die Seinen erbittet. Nicht alle verdienen hingegen das Heil. - Jesus verteidigt Seinen „kleinen Johannes" gegen die Kritiker und widmet die „Heilige Stunde" besonders drei nahestehenden Personen. - Die Schriftstellerin fühlt Seine Umarmung S. 427
 
16. Herz-Jesu-Fest. In einem Augenblick des Zweifels, ob sie nicht eine Getäuschte sei, findet die Schriftstellerin in der „Philothea", einem Gebetbuch Martas, eine Beschreibung der Erscheinung Jesu vor der hl. Margareta-Maria Alacoque, die in allen Einzelheiten mit ihrer Vision dieser Erscheinung vom 1. Juni übereinstimmt S. 432
 
20. Um die Schriftstellerin die menschliche Niederträchtigkeit vergessen zu lassen, entrückt Jesus sie, um sie den Sternenhimmel betrachten zu lassen, der mit seiner geheimnisvollen Sprache die Existenz Gottes kündet S. 434
 
21. Jesus sucht Trost bei Seinen vorzugsweise Geliebten, bei denen Sein Herz Ruhe findet. Das Verhältnis zu ihnen ist wie das eines Bräutigams und Gemahls zu seiner Braut und Gattin, mit der Er Seine Freuden und Seine tiefen Leiden teilt S. 437
 
22. Angst der Schriftstellerin, in dem Evakuierungsort und fern von ihrem geistlichen Führer P. Migliorini sterben zu müssen. Sie vertraut ihm schriftlich ihren letzten Willen an. - Sie fürchtet, Jesus missfallen zu haben, wird aber später von Ihm getröstet S. 445
 
23. Die physische Ähnlichkeit des Abbilds der hl. Therese vom Kinde Jesus mit dem Jesuskind auf dem Deckblatt ihres Buches „Geschichte einer Seele" will ihre geistliche Ähnlichkeit mit der Kindheit Jesu ausdrücken, die die Heiligkeitsform der hl. Therese war. - Vision des sterbenden Jesus am Kreuz S. 448
 
24. Angst der Schriftstellerin wegen ihrer Entfernung von ihrem Zuhause und von Pater Migliorini. - Jesus stellt ihr drei Phasen des Schmerzes Mariens nach dem Tode des göttlichen Sohnes vor Augen: zuerst den der Frau und Mutter, dann den der Glaubenden und schließlich den der Tochter Gottes. - Jesus will die einzige Hoffnung der Schriftstellerin sein, die am Ende des Diktats anmerkt, dass sie sich seit zwei Monaten (in der Evakuierung) wie in einer Hölle fühle S. 453
 
25. Die Seele, die in ihrem Leiden ohne die direkte geistliche Hilfe Gottes, diese zu lindern, verbleibt, erwirbt größere Verdienste. Nicht einmal die Engel haben die Möglichkeit, den Willen Gottes leidend zu erfüllen. Das Weinen der Menschen im Leiden bedeutet keine Schuld, denn auch Jesus hat den Willen Seines göttlichen Vaters unter Weinen und Stöhnen erfüllt S. 457

26. Aus einer Ohnmacht erwachend, wird die Schriftstellerin durch die sichtbare Anwesenheit ihres Schutzengels getröstet. Sie sieht den Engel in der Haltung eines Anbetenden, so lange sie selbst betet. Jesus erläutert ihr, dass der Engel bei den Menschen, die im Stande der Gnade leben, Gott in ihnen anbetet, während er bei den übrigen weinend das profanierte Werk Gottes verehrt S. 459
 
27. Die von Gott bevorzugt geliebten Menschen erhalten von Ihm das Gebot, das an Abraham ging: Sie werden in ein „anderes Land" gerufen, das ihnen zuerst feindlich gesinnt ist. Sie sollen auf himmlischen, nicht auf irdischen Wohlstand und Lohn hoffen. Das gilt für die Schriftstellerin und alle ihresgleichen S. 461
 
29. Jesus erläutert die Parabel von den Talenten. Das Leben eines jeden Einzelnen ist unwiederholbar und erhält jeweils ein Ewigkeitstalent, um damit die ewige Seligkeit zu erwerben. Je nachdem, wie wir dieses genutzt haben, gelangen wir sogleich in das Paradies oder bei zögerlicher Nutzung in das Reinigungsfeuer; bei Vergeudung des Talents in das ewige Feuer. Nur die Allerwenigsten wissen das Talent zu schätzen und es aufs äußerste fruchtbringend anzuwenden S. 464
 

Juli
1. Am Fest des kostbaren Blutes Jesu bezeugt der Evangelist Johannes Jesu wahre Gottheit und wahre Menschheit. Jesus starb wirklich und gab Seinen Geist an den Vater zurück, indem Er Sein ganzes Blut aus Seinem wirklichen Körper verströmte, der sich im Leibe der dem Heiligen Geist vermählten Jungfrau gebildet und von ihrem Blut genährt hatte. Diesen Glauben gilt es der Verleugnung durch die Welt entgegen zu setzen. Es ist dieses Blut, das reinwäscht und rettet. - Die Schriftstellerin wird gegen den Himmel entrückt. Es ist der Gedenktag ihrer Ganzhingabe S. 467
 
2. Nach Gott zu suchen heißt, Ihn schon in sich zu haben. Die Schriftstellerin solle nicht ängstlich nach Ihm suchen, da sie Ihn schon besitze. Wenn sie Ihn nicht spüre, so weil Er sie sich dann verschmolzen habe, den Interessen des Göttlichen Vaters zu dienen. Als Braut Jesu wird sie mit denselben Leiden gekrönt  S. 470
 
3. Nicht die prächtige von Menschen hand errichtete Kathedrale, sondern der vom Allmächtigen Gott erschaffene Geist ist Wohnstatt Gottes. Die Hlst. Dreifaltigkeit wirkt Wunder in denen, die Sie aufnehmen und beschämt die, welche sich groß dünken und die von Gott geliebten Seelen bedrängen S. 472

4. Die Schriftstellerin gerät in eine furchtbare Krise. Sie opfert ihre Qual für die Seelen in der Verzweiflung auf. - Kampf gegen Satan, der sie verleiten will, Worte des göttlichen Meisters für menschliche Zwecke zu simulieren S. 473
 
5. Jesus, der Sein „Sprachrohr" wie kein anderer liebt, verspricht der Schriftstellerin ein großes Geschenk. Er versichert ihr, dass sie nicht mehr nur Seine Dienerin, sondern Seine Gemahlin ist. Nur der Gemahl versteht ihre Nöte und vermag sie zu trösten. Er fordert sie auf, zu den ihr zugefügten Verwundungen durch Menschen zu schweigen und zu verzeihen. Aufgabe der Miterlöser ist es, die Seelen aus ihren Finsternissen zu ziehen und den himmlischen Vater zu bitten, ihnen zu verzeihen, denn „sie wissen nicht, was sie tun" S. 474
 
6. Trostreiche Vision der kleinen Nennolina S. 478
 
7. Jesus wünscht, dass die Schriftstellerin nur Ihm gehört. Die zu einer übernatürlichen Mission Berufenen sind, wie der hl. Paulus sagt, „Ausgesonderte". Sie werden ihren Mitmenschen fremd, obwohl sie in vollkommener Liebe ihre Brüder bleiben S. 480
 
8. Trostreiche Vision der Aufnahme Mariens mit Seele und Leib in den Himmel. Ihr Leib wird von den Engeln in den Himmel getragen. Die hochheilige Maria versichert in einem Kommentar der Schriftstellerin, dass sie, obwohl von ihrem priesterlichen Seelsorger und anderen ihr lieben Personen getrennt, niemals allein sei, sondern, wie Maria selbst den Beistand der hl. Engel habe S. 481
 
9. Die Vision der Himmelfahrt Mariens setzt sich fort S. 485
 
11. Pater Migliorini besucht am 10. Juli die Schriftstellerin, nimmt ihr die Beichte ab und reicht ihr die hl. Kommunion. Außerordentliche Freude der Schriftstellerin S. 485
 
12. Maria erscheint der Schriftstellerin im Gewande der Karmeliten. Sie spürt die körperlichen Liebkosungen der Hand der Gottesmutter und hält sie zuerst für die der hl. Therese von Lisieux. Als Königin des Karmel versichert Maria die Schriftstellerin der besonderen Zuneigung der Karmelheiligen S. 486
 
13. Jesus erläutert Ps. 34 (33): „Der Tod des Sünders ist schrecklich wie auch sein Leben". Die, welche in besonderer Weise das vollkommene Böse in der Seele eines unbußfertigen Sünders schauen, empfinden dabei Entsetzen und Abscheu; in der Nachahmung Jesu sollen sie jedoch diese Gefühle in heldenhafter Liebe überwinden und nur darauf bedacht sein, die Sünder zu retten. - Abends Vision der hl. Therese von Lisieux, die auf die heilbringende Todesnot Jesu verweist, der sie beide sich assoziiert wissen S. 488
 
14. Alle Menschen tragen das Abbild Gottes, aber nicht alle haben auch Seine Ähnlichkeit an sich. Jesus fordert die besondere Aufmerksamkeit der Schriftstellerin zu dieser schwierigen Lektion über Genesis 1,27. Es gibt eine unverschuldete und eine schuldhafte Unwissenheit darüber. Der Mensch ist nach dem Bild, das der Schöpfergott von ihm entworfen hat, erschaffen worden. „Der Schöpfergott hatte gewiss nicht nötig, den Menschen nach einer Jahrtausende langen Evolution aus dem Affen zu gewinnen". Der Mensch war das, was er ist, seit dem Augenblick, in dem der Schöpfer ihn aus dem Staub bildete und ihm den Geist einhauchte, was Er bei keinem anderen Geschöpf getan hat. Der Mensch verliert die Gottähnlichkeit, wenn er durch die Todsünde den Heiligen Geist verliert, obwohl er dann äußerlich noch das Abbild Gottes - freilich ein entstelltes Abbild - trägt. - Erneute Erscheinung der hl. Therese von Lisieux S. 492

16. Gottes Güte reicht so weit, dass sie auch Mitleid mit den Unvernünftigen hat S. 499
 
19. Es gibt acht verschiedene Seligpreisungen, aber die Seligkeit ist immer dieselbe: nämlich die, Gott zu genießen. Jesus erläutert besonders die Seligkeit der Armut im Geiste. - Das Beispiel des Zachäus S. 500
 
20. Zu Hiob 34,29: Die apostolische Mission der Kirche setzt sich fort in den kleinen Aposteln, den Heiligen und den auserwählten „Stimmen". Niemand darf die erwählten „Kleinen" verurteilen, von denen Gott nur Liebe, Treue und Demut verlangt S. 504

21. Kommentar zum Psalm 119 (118), Strophe Kaph: „Wann kommst du mich trösten?". - Jesus verspricht, das bald zu tun. - Dies geschieht im Anschluß an die panische Furcht der Schriftstellerin vor einem neuen Sturm der Versuchungen. Das Treubleiben, notfalls bis zum Martyrium, ist das besondere Gebot an die „Stimmen" S. 508

22. Ausgedehnte Vision über die hl. Cäcilia und ihren heidnischen Bräutigam und Gemahl Valerian, den sie in der Hochzeitsnacht zum Glauben an Christus führt S. 513
 
23. Die Vision setzt sich fort mit der Taufe Valerians und dessen Bruders Tiburtius durch den Papst Urban. - Über den Sieg der Tugend der Reinheit und die Heiligkeit der Ehe. - Das Martyrium Valerians und Cäcilias in Rom S. 527
 
25. Am Vortag kein Diktat, aber die Gunsterweise himmlischer Wohlgerüche am Bett der Schriftstellerin. Heute spricht Jesus über den im Buch Exodus, Kap. 30 vorgeschriebenen Räucheraltar. Die Metapher des biblischen Räucheraltars steht auch für das Wesen dessen, der sich für das Heil der Menschen hinopfert S. 533
 
26. Die an sich edelsten Regungen der Gottes- und Nächstenliebe, der Barmherzigkeit, des Gebets, der Abtötung, des Verlangens nach den Gaben Gottes und der Heiligkeit können sich mit Unreinheit beflecken, wenn sie Beweggründen menschlichen Vorteils oder materiellen Nutzens entspringen S. 538
 
28. Kommentar zu Joh 9, 31. Gott erhört die Gebete dessen, der gehorsam Seinen Willen erfüllt. Jesus selbst hat im absoluten Gehorsam dem göttlichen Vater gegenüber die Menschheit erlösen wollen S. 544
 
29. Die Christen, die sich willig und hochherzig dem Leiden aussetzen, um das Werk der Erlösung fortzusetzen, werden, auch wenn sie auf Erden die Härte Gottes spüren, im Himmel mit ewiger Freude belohnt S. 545

30. Jesus gibt der Schriftstellerin einige Erläuterungen zu dem Aussehen Seines Gesichtes auf dem Weg zum Kalvarienberg, nach Seinem Hinscheiden auf dem Stein der Salbung und auf dem (Turiner) Grabtuch S. 547
 
31. Zu Matth 8, 22: „Lass die Toten ihre Toten begraben". Jesus erklärt, dass damit nicht allein die geistig Toten, sondern auch jene Apathischen und Schwachen gemeint sind, die es nicht fertig bringen, sich zum Guten aufzuschwingen. Seine Jünger sollen den Weg der völligen Loslösung von allem, was nicht Er ist, gehen S. 548


August
2. Am Fest Maria von den Engeln Vision der heiligen Jungfrau und Gottesmutter im Himmel. - Kommentar zu Ezechiel, Kap. 44: Allein durch Maria kann man zu Gott gelangen. Sie ist die verschlossene Pforte, durch die Gott allein eingetreten ist. Sie ist zugleich die „verschlossene Pforte" und die „Pforte des Himmels"; durch sie werden alle Gnadengaben und alle Erkenntnisse erlangt S. 551
 
3. Kommentar zu 1 Kö, Kap. 19: Der Herr ist nicht im Sturmwind, sondern in der sanften Brise. Der Friede ist die „sanfte Brise" in der geduldigen Erfüllung der täglichen Dinge. Das Leben ist beständiger Kampf gegen den gemeinsamen bösen Feind und den Feind in uns selbst. - Im Anschluss an das Diktat verspürt die Schriftstellerin die Seligkeit der mütterlichen Gegenwart Mariens an ihrem Bett. Sie schmiegt sich in Nachahmung der hl. Therese wie ein Kind and die Brust der himmlischen Mutter in der Gewissheit, dort Jesus zu finden S. 555
 
4. Kommentar zu Hiob, Kap. 33: Gott bemüht sich in unerschöpflicher Geduld um die Rettung der Seelen. Jesus spricht über die göttliche Barmherzigkeit, die sich seit Seinem Kreuzestod mit dem weiterhin geltenden strengen Gesetz Seiner Gerechtigkeit vermählt hat. Der menschlichen Schwachheit kommt die „Gemeinschaft aller Heiligen" zu Hilfe.- Die Ablässe bedeuten ein Schöpfen der Kirche aus dem Gesamtschatz der unendlichen Verdienste Jesu und aller Heiligen. Sollten auch jemals Ablässe zu Unrecht zugebilligt werden, so würde Gott den Glauben der Seele niemals enttäuschen, denn ein jeder Glaubensakt ist Frucht der Liebe, und die Liebe ist ein vollkommener Ablass, der die Menge der Sünden zudeckt S. 560
 
5. Am Vigiltag des Festes der Verklärung Christi bereitet Jesus die Schriftstellerin auf diese Vision vor, denn er will die, welche in Seinen Schmerzen bei Ihm ausharren, ebenso an den überirdischen Seligkeiten teilhaben lassen, um sie zu stärken. Er warnt jedoch Seine Auserwählten, sich deswegen bereits für in Ewigkeit Gerettete zu halten. Sie sollen beständig Reue für ihre eigenen Verfehlungen erwecken und sich vor jeder Überheblichkeit und Selbstzufriedenheit (Quietismus) hüten. Er will sie an Seinem unermüdlichen Rettungswerk teilhaben lassen, denn auch der Böse ist rastlos am Werk. - Die Rabbiner des Altertums lehrten zwar die Offenbarungen Gottes, glaubten ihnen aber nicht und erkannten deshalb die Zeichen der Zeit nicht. - Das Ende des 2. Weltkrieges sei noch kein Sieg über den Antichristus, sondern lediglich eine Gefechtspause, in der dessen Streitkräfte sich neu formieren. Die „Stimmen" Jesu, des Königs der Könige, der über das Tier und dessen Diener und Propheten siegen wird, sollen Seine Worte verkünden und sich durch keinen trügerischen Anblick täuschen lassen, auch wenn sie das Los Johannes des Täufers oder des Propheten Elija trifft. Sie werden jedoch die Herrlichkeit ihres göttlichen Meisters und Vorbildes teilen S. 565
 
6. Gott lieben und Ihm dienen bedeutet viel mehr als nur einem Menschen zu dienen. Jesus hat die Schriftstellerin mit einer heilsamen Strenge erzogen, um sie zu kräftigen. Schließlich blieb ihr nur noch das Kreuz, um sich daran zu klammern. Auf dem Gipfel befand sie sich so einsam wie die Mutter Jesu unter dem Kreuz. Dort lernte sie nach deren Vorbild in übernatürlicher Weise und von der Welt verkannt zu lieben S. 567
 
7. Eine Vision in zwei Phasen: Der junge Saulus im Widerstreit mit Gamaliel über die Jünger Jesu. - Die zweite Phase zeigt die Verurteilung des Diakons Stephanus in der Aula des Synedriums im Tempel von Jerusalem. Das Prozessgebaren ähnelt in vieler Hinsicht dem Prozess gegen Jesus. - Die Steinigung des Stephanus S. 572
 
8. Das irdische Leben Jesu war eine fortwährende Epiphanie (Aufscheinen Seiner Gottheit), angefangen von den großen Seiner Geburt, der Darstellung im Tempel, der Anbetung der 3 Weisen aus dem Morgenland, dem Disput des Zwölfjährigen im Tempel, der Taufe im Jordan, der Verklärung, der Auferstehung und der Himmelfahrt. Von den Anwesenden „guten Willens" wurden dabei jedes Mal einige geheiligt. Jesus stellt besonders die Heiligung der Hirten, die bei Seiner Geburt zur Grotte nach Betlehem kamen, ins Licht. Auf entgegengesetzten Wegen geschah diese Heiligung in den beiden „kritischen Gelehrtengeistern" Gamaliel und Saulus S. 579
 
9. Die Schriftstellerin nimmt die Worte und Offenbarungen Jesu mit kindlicher Freude entgegen, versteht aber vielfach nicht ihren unschätzbaren kulturellen und theologischen Erkenntniswert. Andere können diesen mit mehr Wissenschaftlichkeit einschätzen, werden es jedoch mit weniger Liebe tun. - Erinnerung der Schriftstellerin an den Besuch P. Migliorinis, der ihr inneren Frieden brachte S. 586
 
10. Die Erinnerung einer auf Erden erlebten Hölle bleibt auch im Himmel bestehen, wird dort jedoch zu einem Motiv besonderer wirkender Liebe für die Zurückgebliebenen. Die Schriftstellerin soll nicht länger den Wunsch äußern, ihr Erdenleben vergessen zu wollen. Sie solle nunmehr ganz als „Gotteskind" urteilen. Die Lektion wird ihr in sanfter Liebe von Gott Vater erteilt. Später spricht Jesus. - Das Gleichnis von dem Eigentümer eines unter großen Mühen und Entbehrungen erworbenen Schiffes, das er nicht zu Grunde gehen lassen will S. 590
 
11. Sanfte Belehrung der Schriftstellerin durch die himmlische Mutter über die vollkommene Loslösung vom menschlichen Denken. Von Ressentiments, die Frucht einer allzu großen Empfindlichkeit und auch eines Egoismus sind. - Anschließend erneute Vision der gesamten Passion Jesu, angefangen vom Garten Getsemani bis zum Tode auf dem Kalvarienberg. Sie kann nun einige Einzelheiten genauer beobachten und beschreiben S. 597
 
14. In einer nur persönlichen Anmerkung für P. Migliorini bemerkt die Schriftstellerin, dass sie in bestimmten Fällen eine Seelenschau besitze, die ihr schmerzlich ist. So im Falle ihres Vetters Belfanti, den sie im Unterschied zu dessen Tochter Paola als eine Beute Satans erkennt S. 604
 
15. Erneute Vision der Aufnahme Mariens in den Himmel. Die Vision vom 8. Juli wird in einigen Details noch genauer präzisiert. Das Haus der Entschlafung befindet sich in einem Olivenhain. S. 606
 
16. Die Schriftstellerin vergleicht die Niederschriften der Visionen der Passion Jesu vom 11. August mit der zurückliegenden vom 11. Februar und findet darin zu ihrer Erleichterung keine Widersprüche oder Ungereimtheiten. Sie lebt in immer wiederkehrender Furcht, von Satan getäuscht zu werden  S. 609

19. Wiederauftauchen des Gefühls der Gottverlassenheit. Jesus antwortet ihr mit dem Psalm 23, der Christi eigenen Schmerz ausdrückt. Er diktiert ihr ein Dankgebet für die Gabe des Schmerzes, das sie in Nachfolge des göttlichen Erlösers und Seiner Mutter, der Miterlöserin, zum Heil Vieler beten soll S. 609
 
20. Den Einwänden haarspalterischer Kritiker zuvorkommend, weist Jesus mit vielen Schriftzitaten nach, dass die von Ihm geoffenbarten unbekannten Episoden aus Seinem öffentlichen Leben in den Evangelien mit angedeutet sind. Seine Güte schenkt uns nun dieses Werk, um uns aus unserer geistigen Lethargie zu reißen  S. 612
 
21. Warum werden diese Offenbarungen ausgerechnet ihr, einer Nullität, zuteil? Deswegen, weil die Schriftstellerin zu einer völligen Liebe fähig ist. Die von Gott bevorzugt Geliebten sind immer kleine Kinder, die Er als Vorbild hinstellt. Um die Welt zu heiligen, ruft Jesus geistliche Kinder hervor, die von der Welt verachtet werden. Er verlangt, dass die „kleine Stimme", wenn schon nicht geliebt, so wenigstens in ihrer Mission anerkannt werde, die Worte des Göttlichen Wortes zu überliefern S. 615

23. Wahrnehmung eines intensiven Nelkenduftes im Zimmer der Schriftstellerin S. 618

25. Es ist Freitag, und die Schreiberin bemüht sich um die Tugend der Geduld in den Prüfungen, wie die hl. Jungfrau sie gelehrt hat. Zum Trost hatte sie jedoch die Visionen über die Kindheit der heiligen Jungfrau S. 619

27. Die Schriftstellerin wehrt sich energisch gegen die Einflüsterung des Versuchers, die heiligen Niederschriften zu ihrer persönlichen Ehre und gewinnbringend zu nutzen. Sie will absolut verborgen und unbekannt bleiben S. 620

29. Zwei gleichzeitig eintreffende Briefe von P. Migliorini und P. Pennoni beunruhigen die Schriftstellerin über die Situation in Viareggio. In der Nacht hört sie Totenglocken läuten und fürchtet, in der Ferne ohne geistlichen Beistand P. Migliorinis sterben zu müssen S. 622


September
3. In einer Nacht unter Kanonendonner und Gewitter wird die Schriftstellerin durch die Visionen des verborgenen Lebens der Madonna getröstet  S. 624

10. Die Sühneseelen wie die Schriftstellerin sind Christusträger und auch Blitzableiter des Unheils S. 624
 
12. Für Italien neigt sich der Krieg dem Ende zu. Die Welt schließt ihren Frieden, der jedoch nicht der Friede mit Gott ist. In seinen ersten Diktaten hat Jesus gesagt, dass dieser kein Krieg der Völker gegeneinander, sondern ein Krieg Satans gegen Gott war. Italien hat die Gnade des Himmels nicht geschätzt und, wie Israel, die Strafe des Himmels dafür zwar erkannt, aber sich dennoch nicht bekehrt und das Göttliche Wort abgewiesen. Die verachtete göttliche Liebe ergießt sich nun auf die verachteten und verhöhnten „Sprachrohre" Gottes, die Sühneseelen S. 626
 
13. Die Schriftstellerin verwundert sich über ein Bild Jesu im Getsemani, auf dem sie Ihn lächeln sieht. Er erklärt ihr, dass der Trost, den der Engel Ihm brachte, darin bestand, Ihm das Gute zu zeigen, das Sein Tod in die Welt bringen, wenngleich dieser das Böse nicht ausrotten würde S. 630
 
14. Die Stufen der Gottesliebe: zuerst die Gottesfurcht, dann das Verlangen, ihn kennen zu lernen. Bei der Gottesliebe angelangt, erhält die Seele Flügel, die sie Ihm entgegen fliegen lässt. Die Seele stirbt dann der Welt ab und birgt sich wie im Fluge am Herzen Gottes S. 631
 
15. Kurzes Diktat des Heiligen Geistes: eine sanfte und schwebende Stimme, die sich die Göttliche Liebe nennt, die Erste und Ewige Kraft, den Kanal der Liebe zwischen dem Vater und dem Sohn und Gott und den Menschen, die Vollkommenheit aller Vollkommenheiten, welche die „Lebendigen" am Ende der Zeiten vollständig erkennen werden S. 634
 
16. Vision der Stigmatisierung des hl. Franziskus von Assisi in La Verna. Die Schriftstellerin, die den Heiligen sehr verehrte, hatte jedoch niemals einen seiner Lebensorte aufsuchen können S. 635
 
18. Die Schriftstellerin ist darüber betrübt, in diesem Jahr nicht die an bestimmte Feste gebundenen Ablässe empfangen zu können. Sie wird von Jesus beruhigt und getröstet, der ihr als ewiger Hoherpriester wegen ihrer vollkommenen Liebe und ihres Glaubens den vollkommenen Ablass gewährt. Wenn der Priester ihr durch besondere Umstände fehlt, hat sie Jesus, der mit Seinem Blut und Seiner Liebe Ersatz leistet S. 640
 
19. Über die Intelligenz und die List Luzifers. Unermüdlich im Bösen, belauert er jeden Menschen von Geburt an. Sobald dieser in das Alter des Denk- und Wollensvermögens gekommen ist, sucht er ihn zu beeinflussen und bleibt in beständigem Kampf mit dem Schutzengel des Lichtes. Da der Mensch mit Verstand und freiem Willen ausgestattet ist, hängt alles von seiner Willensentscheidung ab, wem er folgen will. Satan umgarnt in besonderer Weise die Gott angehörenden „Uneinnehmbaren". Die Willensschwachen, die ihm eine sichere Beute sind, lässt er in Ruhe. Alle Heiligen sind Märtyrer der satanischen Verfolgung S. 642
 
21. Erneuter Besuch P. Migliorinis bei der kranken Schriftstellerin. An diesem Tag schweigt Jesus und überlässt sie dem Pater S. 645
 
22. Das Herz des Menschen ist Sitz seiner Gefühle und Leidenschaften. Die Schriftstellerin hat Jesus in ihrem Herzen. Es gibt keine heiligere Ehrung für Jesus als die, Ihn zum alleinigen Schatz gemacht zu haben 646
 
24. Die Werkzeuge Gottes, Seine „Stimmen", sind Zeichen des Widerspruchs. Ihre geistlichen Betreuer sollen mit Geduld und Vorsicht vermeiden, dass der Widerspruch heftige Formen annimmt. - Jesus bekräftigt erneut, dass Sein „Sprachrohr" seine Mission in der Verborgenheit ausüben soll und verweist auf die Verhaltensregeln, die Er dazu bereits gegeben hat. Obwohl die Schriften nicht in geistlichem Geiz zurückgehalten werden sollen, ist gegen Seine Vorschriften verstoßen worden, indem einerseits die Widersacher angegriffen worden und andererseits verdienstliche Personen leer ausgegangen sind. Den Gottesfeinden und auch unheiligen Priestern sollen sie freilich vorenthalten werden. Die Schriften sollen ohne Eile, wie ein leises Rinnsal, das die Wurzeln bewässert, verbreitet werden. - Jesus erinnert an die schädliche Eile, mit der das Werk der Maria d'Agreda verbreitet worden, wodurch es zu dessen Zerstörung und entstellter Wiedererstellung gekommen war. - In Bezug auf Maria Valtorta werden von gewissen Leuten „Beweise" verlangt, die Jesus nicht zu geben gewillt ist, da sie die Ungläubigen nicht überzeugen würden. Die Nutznießer des Werkes sollen dabei niemals die Interessen Gottes vernachlässigen. - Im Anschluss an dieses Diktat lässt Jesus die Schriftstellerin Abschnitte aus Seinen im Jahr 1943 bereits dazu gegebenen Anweisungen kopieren S. 647
 
25. Das Diktat Jesu vom Vorabend bringt die Schriftstellerin in eine gewisse Verwirrung, weil es offenbar eine Korrektur zu dem Verhalten von P. Migliorini hinsichtlich der Handhabung der Schriften enthält. Sie nimmt Zuflucht zu einem Gebet der alttestamentlichen Judith. Später lässt Jesus sie das Ende des Buches des Propheten Jona lesen und ermahnt sie und P. Migliorini erneut eindringlich, die beiden modernen „Ninives" der Priester und der Laien nicht ohne Seine übernatürlichen Aufrufe zur Buße und Umkehr zu lassen. Besonders in dem Ninive der Laien seien zehnmal mehr Seelen als in dem der Priester, die sehnsüchtig auf Sein Wort warten. Die Schriftstellerin solle nicht auf menschliche Anhänglichkeiten (hier an P. Migliorini) Rücksicht nehmen, sondern Jesu Willen erfüllen S. 656
 
27. Jesus beruhigt die Schriftstellerin über das ewige Los ihrer Mutter, die Angst vor Gott hatte, weil sie Ihn nicht als die Liebe und Barmherzigkeit kannte. Seine und die Liebe der Tochter hätten ihre Seele jedoch gerettet. - Trost und Freude durch eine Blume, die Maria der Schriftstellerin aus dem Garten ihres Hauses in Viareggio bringt S. 658
 
28. Das geistlich Gute, das die niedergeschriebenen Visionen des Evangeliums in Paolas Seele bewirken, ist Beweis dafür, dass die Schriftstellerin ein Werkzeug Gottes ist, um zu Jesus zu führen, der mehr Mitleid mit den „Kleinen" als mit den „Gelehrten" und nur „Neugierigen" hat. - Eine Ermutigung für die Schriftstellerin S. 661
 
30. Während sie die Stunde der Schmerzhaften Mutter begeht, vernimmt die Schriftstellerin das Klagen und Stöhnen der heiligen Gottesmutter und sieht den Erlöser bewegungslos und leichenfahl. Jesus kündigt ihr an, ihr die geistige Todesnot Seiner hl. Mutter vor Augen zu führen S. 662
 

Oktober
8. Gott ist jedem von uns nahe, der Ihn sucht. Gegen die, welche Ihn nicht kennen, aber dennoch das Sittengesetz befolgen, zeigt Er sich gütig, hingegen streng gegen die, welche Ihn kennen, Ihn aber verraten, um anderen Götzen zu folgen und andere dadurch ins Verderben ziehen S. 663
 
11. Die Schriftstellerin empfindet eine passive Freude, wenn sie die Gegenwart Jesu erfährt, eine aktive, wenn Er ihr bedeutet, Ihm zu dienen.- Kommentar zu Jeremia, Kap. 12: Geduld und Gehorsam sind zwei große Tugenden. Das strenge Diktat gilt sowohl der Schriftstellerin als auch anderen. Ein jeder soll sich seinen Teil daraus entnehmen S. 664

13. Die Lektüre eines Abschnittes aus Hebräer, Kap. 12. stärkt die Schriftstellerin und gibt ihr hoffende Zuversicht S. 669
 
15. Jesus verfügt, dass die Niederschriften der Visionen und Diktate dem Servitenorden (Servi di Maria) gehören sollen, der sich ihrer für sein Apostolat bedienen und zugleich die Interessen der Schriftstellerin wahren sowie die gedruckte Herausgabe besorgen soll. - Am späten Abend Erscheinung der Madonna im Gewand des Servitenordens. Schweigend und sehr traurigen Angesichts beschränkt sie sich darauf, die Schriftstellerin unter ihrem Mantel zu bergen. - Maria kehrt aus Viareggio zurück und berichtet über Bombardements S. 670
 
16. In Jesus Sirach, Kap. 23 findet die Schriftstellerin ein Gebet gegen den Hochmut, das sie sich zu eigen macht. Lieber möchte sie sterben als Jesus zu verlieren. Später antwortet ihr Jesus auf eine ihrer Befürchtungen, dass sie Gott allein gehorchen solle, falls Menschen ihr auferlegen wollten, zu schweigen S. 673
 
18. Nachdem gerade ein Besucher fortgegangen ist, der sich vor der Schriftstellerin mit seiner „Wissenschaft" gebrüstet hat, wird sie von Jesus in einer Vision in das All entrückt, in dem Jesus in all Seiner Majestät und Herrlichkeit in dem reinsten Ätherblau erscheint. Sie schaut das unendliche Himmelsgewölbe mit dem Entstehen und Verlöschen unzähliger blinkender Gestirne, die alle ihrem Schöpfer gehorchen. Jesus ruft einen Engel herbei, der in Windeseile herbeikommt und anbetend vor Ihm niederfällt. Ein einziger Engel überstrahlt in seinem Glanz um ein Vielfaches die Gesamtheit der Gestirne S. 674
 
19. Kommentar Jesu zu der kosmischen Vision des Vorabends und zu dem Hochmut der Gelehrten, die sich im Besitz ungeheurer Erkenntnisse dünken und doch nur ein stark verunreinigtes Partikelchen davon haben. Die Menschen, die sich von „Wissenschaft" nähren und auch, wenn sie sähen, noch immer nicht glauben würden, kümmern sich nicht um diese Seiten der Wahrheit und Heiligkeit. Deshalb werden diese nicht dem „animalischen" Menschen, sondern nur den „Kindern Gottes" aufgeschlagen S. 676
 
20.   Jesus gibt der Schriftstellerin eine Erklärung zu dem Fall ihres Vetters Giuseppe Belfanti. - Erneute Segnung des Werkes, das Er ihr anvertraut hat, weil sie sich Ihm in einer Ganzhingabe überlassen hat Aufforderung an alle, zum Evangelium zurückzukehren S. 679
 
21. Kurze Anweisungen über die vorzunehmende Anordnung der Schriften, d.h. der Visionen und der Diktate S. 684
 
22. Jesus diktiert ein Gebet für die Oktav des Christkönigsfestes S. 684
 
23. Jesus diktiert eine Vorbemerkung für jede Arbeit, die den Gutwilligen in die Hände gegeben werden soll. Den umfangreicheren Werken, für die Er eine kirchliche Approbation verlangt, sollte das am 7. Dezember 1943 (am 11. Dezember aufgeschriebene) Gebet zum Göttlichen Wort vorangestellt werden S. 685
 
24. Zu Beginn der Novene zum Fest Allerseelen diktiert Jesus ein Gebet für die Verstorbenen S. 686


November
1. In einer Paradiesesvision mit allen seinen Heiligen schaut die Schriftstellerin ihre Mutter so, als ob diese im Begriff wäre, dort eintreten zu dürfen. Vergebens sucht sie ihren Vater zu entdecken S. 687

3. Immer soll die Schriftstellerin allen gegenüber den Gruß „Der Friede sei mit dir" verwenden S. 688
 
9. Die hl. Katharina von Siena erscheint der Schriftstellerin und spricht zu ihr von der Kraft des Blutes des verbluteten göttlichen Lammes. Die Schriftstellerin habe ähnlich wie sie ihren „Tuldo" (Giuseppe Belfanti) auf die göttlichen Weidegründe geführt S. 689
 
10. Rückreise der Familie Belfanti nach Kalabrien. Die Schriftstellerin gibt ihnen geweihte Gegenstände mit in der Hoffnung auf die Bekehrung ihres Vetters Giuseppe Belfanti S. 690
 
11. Bericht über die spürbare Tröstung durch Maria und Jesus in der Nacht vor der Abreise der Belfantis. An der Brust Jesu, wo sie verweilen durfte, hat Er sie Seine Herzschläge vernehmen lassen und ihr Seine Seitenwunde gezeigt. Während der Stunde der Schmerzhaften Mutter in der darauffolgenden Nacht erkennt sie in den Personen, die den toten Jesus umstehen, die Vertreter des ganzen Menschengeschlechtes S. 693
 
12. Neue Tröstung durch die spürbare Anwesenheit Jesu, mit dem sie ein vertrauliches Zwiegespräch führt. - Sie bittet Ihn um ein „Andenken" und erhält zwei der Geißelhiebe, die Er selbst in Seiner Passion erhalten hatte. Sie empfindet die ungeheuren Schmerzen, ist aber beseligt darüber S. 695
 
14. Weiterhin die tröstende Nähe Jesu in vertraulichem Kolloquium. Die Schriftstellerin ist noch zu schwach, Visionen und Diktate aufzunehmen. Jesus gibt ihr Anweisungen über die Schriften, an wen und wie sie ausgeteilt werden sollen; er spricht auch von den unwürdigen Priestern, die Ihm Schmerz bereiten. Die Schriftstellerin wagt, Ihm einige Fragen in persönlichen Angelegenheiten zu stellen, die Er gnädig beantwortet S. 696
 
16. Weitere vertrauliche Gespräche mit Jesus. Er lässt sie die Bibel bei Abschnitten Jesajas öffnen, in denen sie Antworten und Verheißungen findet S. 700
 
17. Bezüglich ihres Vetters Giuseppe Belfanti teilt Jesus der Schriftstellerin mit, sich keine Illusionen über die Beständigkeit seiner Bekehrung zu machen. Diese ähnele vielmehr den mehrfachen Antrieben des Judas Iskariot zu einer Umkehr zum Guten, die nicht von Dauer waren. Es seien auch viele Judas-Seelen in den Klöstern. Er empfiehlt P. Migliorini dringend, die jungen, ihm unterstellten Ordensbrüder genau zu überwachen S. 701

23. Die Schriftstellerin hat das Gefühl, dass jemand ihr gegenüber böse handele S. 702

25. In einer Parabel über Gold- und Silberkelche spricht Jesus von der göttlichen Gabe, die nicht angenommen wird, weil das Gefäß zu wenig wertvoll erscheint S. 704
 
28. Jesus teilt eine peinvolle Sache mit, die die Schriftstellerin nur mündlich weitersagen könnte S. 707
 
29. Einige Träume mit Vorankündigungen, dass ihre Heimkehr nach Viareggio sich verzögere. - Die Nachricht vom Kriegstod ihres Hausarztes Dr. Lapi regt sie zu einem Gedenken an diesen als Mensch und als Arzt an. Sie wirft P. Migliorini das Versäumnis vor, von ihm rechtzeitig Unterlagen über ihren Gesundheitszustand besorgt zu haben, um den Ungläubigen entgegen zu treten S. 708
 

Dezember
2. Ein Besuch Pater Pennonis veranlasst ein Diktat Jesu über die durch Schicksalsschläge verwirrten Seelen. Der Priester soll sie geduldig und liebevoll stützen, um ihnen aus der Verwirrung herauszuhelfen. Die Schriftstellerin soll den Pater in die Welt Jesu eintauchen, damit er als ein Erneuerter daraus hervorgehen kann S. 712

6. Jesus fordert die Schriftstellerin auf, alle ihre Leiden in die Krippe von Betlehem zu legen, damit von dort Gnaden und Segen für die Welt hervorfließen können, wenn die Sühneseelen sie mit ihren Opfern anfüllen S. 713
 
7. Ein Brief von P. Migliorini verschafft ihr Leiden. Die heilige Mutter Maria erscheint ihr und erinnert sie daran, wie auch sie von Verwandten und Priestern unverstanden blieb und von ihnen Vorwürfe gemacht bekam S. 714
 
8. Die Schriftstellerin antwortet P. Migliorini mit einem Brief, der sie viel Mühe kostet S. 714
 
10. Zwei kurze Diktate Jesu. Das erste zu Menschen, die die Handlungsweise Gottes, der in allem vollkommen ist, falsch beurteilen; das zweite als Antwort auf eine drängende Frage Pater Pennonis, wie Menschen zu trösten seien, die von doppeltem Schmerz erfasst werden: durch den menschlichen Schmerz über den Tod von Angehörigen sowie den höheren geistlichen der Sorge um deren ewiges Heil S. 715
 
13. Himmlische Vision einer Engelschar, die des nachts auf die Erde niederschwebt und über einer ruhig schlafenden kleinen Stadt einen unbeschreiblich schönen Gesang anstimmt. Es sei der Gesang über den Hirtenfeldern von Betlehem, teilt Jesus der Schriftstellerin mit. - Ein kurzer beseligender Traum lässt sie etwas Freudiges erhoffen S. 718
 
15. Es fällt leicht, andere überheblich zu belehren, aber schwer, ein Schüler zu sein, der nicht sklavisch sondern intelligent gehorcht und den Heiligen Geist allezeit um Erleuchtung bittet. - Ihre große Liebe zum Heiligen Geist ist es, die der Schriftstellerin soviel Erleuchtung verdient hat. Seit ihrer Firmung hat der Heilige Geist diese ihre Liebe in besonderer Weise erwidert. - Jesus verurteilt die Anmaßung vieler Gelehrter, die sich an Stelle Gottes setzen wollen und ermahnt die Schriftstellerin, allezeit auf Seinem Weg voranzuschreiten S. 719
 
16. Ein göttlicher Kuss, der Seligkeit bedeutet S. 722
 
18. Jesus tadelt die Gelehrten, derentwegen Er vierzig Tage lang die Evangeliumsvisionen über Sein öffentliches Leben ausgesetzt hat. Sie begreifen nicht, dass der Schriftstellerin durch den Entzug des göttlichen Wortes der Lebenssinn genommen wird. Die Seelen, die sich Ihm in einer Ganzhingabe übergeben haben, ertragen jedoch alles, um Seelen zu Gott zu führen. Jesus nimmt nun die Fortsetzung des Werkes wieder auf, wofür sie Ihm dankbar sein sollen. - Die sanfte und immaterielle Stimme des Heiligen Geistes lässt sich vernehmen, der ihr versichert, in den Visionen, Diktaten, Ratschlägen und Tröstungen unentwegt auch durch die anderen himmlischen Stimmen zu ihr zu sprechen. - Die Sünde gegen den Heiligen Geist S. 722

26. Jesus gibt P. Pennoni eine Antwort zu den „gelehrten Haarspaltern". Gamaliel, Nikodemus und Saulus gehören zu diesen. Da letztere aber im tiefsten Herzen einen redlichen Fundus hatten, bekehrten sie sich, als sie von der Gnade getroffen wurden. P. Pennoni soll auf Jesus vertrauen und Ihm seinen gegenwärtigen Schmerz aufopfern. S. 725

27. Wieder in ihr Haus nach Viareggio zurückgekehrt, sieht die Schriftstellerin wiederum Jesus an der Seite R Migliorinis, als dieser ihr die hl. Kommunion reicht. Jesus erscheint links von diesem, weil Er die Funktion des Priesters bei diesem größten und heiligsten Wunder respektiert. - Die Schriftstellerin begehrt sehnsüchtig, wieder an das Werk des Evangeliums zurückzukehren. - Über den Wert der Tränen, durch die wir ebenso wie durch das göttliche Blut erlöst worden sind S. 725
 
28. Jesus diktiert das Gebet zur erneuten Weihe des Hauses und wünscht, dass nichts in dem Hause je gegen die Heiligkeit verstoße S. 727
 
30. Seit einer Woche ist die Schriftstellerin nunmehr in ihr Haus in Viareggio zurückgekehrt. Erst jetzt kann sie die Chronik dieser letzten Tage aufschreiben. Unter Freudentränen erinnert sie sich an alles, was ihr in diesem Hause widerfahren ist. Sie segnet die Güte des Herrn und die Nächstenliebe ihr nahestehender Personen  S. 728
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