Buch Hefte Angabe der Kapitel - Maria-Valtorta und ihre Verbindug zu Gott

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Buch Hefte Angabe der Kapitel

Bücher > Hefte 1945-1950

Januar 1945
2. Während des Rosenkranzgebetes illustriert Jesus der Schriftstellerin einige Geheimnisse des schmerzhaften Rosenkranzes. S. 9

10. Vision des hl. Franziskus von Assisi im Kreise seiner Konfratres. Das von der Schwester Amata Delecta von Jesus gebackene Brot. - Jesus bezeichnet sich als der "Obere" der Schriftstellerin, die sich die Schwester Amata zum Vorbild nehmen soll. - Ein zweites Diktat für Schwester Maria Gabriella: eine Lektion über die reine Liebe. S. 10

16. Vision einer Messe des Papstes Marcellus in der Katakombe des sel. Märtyrers Valens, während der der Papst den aus dem Heidentum bekehrten Valentinus zum Priester weiht S. 14

26. Eine Teufelserscheinung während des Gebets der Schriftstellerin, um diese zu schrecken. Jesus kommt, um ihr deren Grund zu erklären und sie zu beruhigen. Er fordert sie auf, alles genau für ihren Seelenführer aufzuschreiben, ohne irgend ein Detail fortzulassen. -  Sie beschreibt eine Vision der vergangenen Tage: Jesus schreitet unter einem enormen Kreuz dahin; die hochheilige Jungfrau Maria im Schmerz über die Kreuzigung des göttlichen Sohnes. - Schließlich eine Vision der verstorbenen Mutter der Schriftstellerin. S. 20

Februar 1945
4. Jesus: "Du kannst dir nicht vorstellen, mit welcher Freude Ich Meine wahren Freunde unterrichte". S. 23

11.   Vision eines Kerkers zur Zeit der frühen Christenverfolgungen. Der Priester Diomedes feiert die heiligen Mysterien auf dem Körper des gerade verstorbenen Greises Agapitus und bestärkt die übrigen Gefangenen vor ihrer Hinrichtung. S. 24

12.  Die Schriftstellerin soll alle in Nächstenliebe empfangen, aber Klugheit und Vorsicht dabei walten lassen, - Sie wird einmal zu der "gesuchten Stadt" werden S. 27

20. In allen Einzelheiten beschriebene Vision einer Hinschlachtung von Christen durch wilde Tiere in einem Circus, der das römische Kolosseum sein könnte. Ein greiser Priester evangelisiert eine Anzahl von Gladiatoren, unter ihnen einen mit Namen Albulus, die er vor seinem Tode mit seinem eigenen Blut tauft. Von Henkern werden sie zu Märtyrern S. 28

März 1945
1. Die Schriftstellerin erinnert sich an den 1. März 1943, an dem sie von Maria zu "Johannes" wurde. S. 34

4. Jesus segnet die Schriftstellerin für ihre Mühe, die Worte des göttlichen Meisters bekannt zu machen und für ihre Liebe zu den Brüdern S. 34

8. Vision der hl. Katharina von Alexandrien S. 35

19. Schreckenerregende Androhungen Satans für die Sterbestunde der Schriftstellerin.- Sie durchlebt ihre eigene unsichtbare Passion. Sie möchte keine äußeren Zeichen davon haben, um nicht vergötzt zu werden: lieber möchte sie verhöhnt werden. — Seit dem Vorabend befindet sie sich in einem ständigen Wechsel zwischen himmlischen Tröstungen und höllischen Qualen des Zweifels und der Angst.  S. 36

20. Strenges Diktat Gott Vaters: "Ihr wollt nur Worte der Sanftheit und der Barmherzigkeit hören; ihr findet Meine Strenge ungerecht, die doch Barmherzigkeit ist. Ihr habt auch eure Seele lüstern und sinnlich gemacht. — Viele Eltern bringen ihre Kinder moralisch um" S. 41

25. Die hl. Jungfrau Maria: "Du besingst das Evangelium Seiner Passion und nimmst teil an Seinen Leiden" S. 46

29.-30. Jesus reicht der Schriftstellerin die hl. Kommunion unter beiden Gestalten, zuerst mit einer großen Hostie, tags darauf reicht Er ihr den Kelch mit Seinem hl. Blut S. 47

31. Fortdauer der Seligkeit der hl. Kommunionen vom Gründonnerstag und Karfreitag S. 49

April 1945
1. Segensworte Jesu für Pater Migliorini, Schwester Gabriella und die Schriftstellerin am Ostertag. Zweierlei Instruktionen für P. Migliorini betreffend die Reihenfolge der Kapitel über die Auferstehung für die Übertragung der Manuskripte des Werkes über das "Evangelium..." S. 50

7. Nach Beendigung des einen Zyklus des Hauptwerks diktiert Jesus besondere Anweisungen für P. Migliorini, der die Kapitel der Manuskripte übertragen soll. — Jesus erläutert der Schriftstellerin Seine Gründe für die graduelle Offenbarung Seiner Passionsleiden und empfiehlt allen, besonders den Priestern, die Annahme Seines Werkes, das indessen von den Gelehrten nicht verstanden werden und ein geteiltes Echo unter den Lesern finden wird. S. 51

10. Bei der Lektüre des 18. Psalms offenbart Jesus ihr den Augenblick ihrer Erwählung als Sein Sprachrohr. — Sie erinnert sich an die Phase der Gottesverlassenheit vor einem Jahr und bittet, niemals wieder einer solchen Prüfung unterzogen zu werden. S. 55

12. Der Ewige Vater: "Der prompte liebevolle Gehorsam gegenüber den Absichten Gottes, auch wenn er schmerzlich ist, ist das Anzeichen geistlicher Herzensbildung, nach dem vollkommenen Vorbild Jesu Christi". - Die Schriftstellerin hat den Willen Gottes zur Norm ihres Lebens gemacht. S. 59

14. Der Heilige Geist erklärt den Satz aus Weisheit 8, 17: "Die Unsterblichkeit besteht in der Verwandtschaft mit der Weisheit: das heißt, mit Mir". Er wird die Schriftstellerin nicht verlassen, weil die Göttliche Liebe bei dem bleibt, der Sie liebt. S. 61

15. Jesus befragt die Schriftstellerin über die Bedeutung der "dürren Gebeine" in der Ezechiel-Vision: es sind die heutigen Menschen, die den Geist umgebracht haben. Aber es kommt eine Zeit, in der Er wieder ein Volk von "Lebendigen" haben wird; und bis dahin erhält Er die Besten mit der Nahrung Seines Wortes am Leben. S. 62

20. Vision des Martyriums der hl. Irene in Tessaloniki. S. 65

24. Die Schriftstellerin setzt einen Abschnitt über die Einbalsamierung des Leichnams Jesu wieder ein, den sie für eine unwichtige Wiederholung gehalten hatte, dessen Wichtigkeit ihr aber von Jesus bedeutet wurde. S. 68

Mai 1945
4.-5. Jesus ermutigt die erschöpfte und von Niedergeschlagenheit über die Vergeblichkeit ihrer Arbeit übermannte Schriftstellerin. S. 69

5. Jesus: "Ich muss dir eine Lektion für die heutigen Geweihten diktieren". S. 70

15. Erschreckende Vision der Fratze Satans. S. 70

17. Jesus: "Zwanzig Jahrhunderte haben das Evangelium der Apostel um bestimmte Abschnitte verstümmeln können". S. 70

20. Der Heilige Geist, die ewige göttliche Liebe: "In der geistlichen Liebe bedarf es keiner Sinnlichkeit, die die Geistlichkeit vielmehr in Sentimentalität umschlagen ließe. Ich möchte Starkmut in Meinen Gläubigen haben" S. 71
21. Die von dem Parakleten verheißene Woge der geistlichen Süßigkeit überkommt die Schriftstellerin. - Sie vernimmt in einem angelischen Chor die Stimme Mariens, welche das Magnifikat singt. S. 72
22. Worte der Madonna für Paola Belfanti als Braut S. 73

30. Jahrestag der Firmung der Schriftstellerin. S. 74

31. Worte Jesu für Schwester Gabriella: "Die Liebe ist nicht nur Süßigkeit, sondern auch Schmerz". - Für Angelina Panigadi: "In der Vereinigung mit Gott wirst du den, den du geliebt hast, wiederfinden". - Vorwurf an die Schriftstellerin, die sich geweigert hatte, Worte Jesu für eine Freundin aufzuschreiben S. 75

Juni 1945
3. Die Verurteilung des Nationalsozialismus durch Papst Pius XII. (Radioansprache vom 2. Juni 1945) ruft der Schriftstellerin ein strenges Diktat Jesu an die Hohe Geistlichkeit in Erinnerung.-Vorankündigende Träume über die Jetztzeit nach dem Ende des Krieges S. 77

   
Juli 1945
2. Gottes Güte beschenkt die Schriftstellerin mit Visionen, um sie nicht von den Erinnerungen an die finsteren Dinge überwältigen und lähmen zu lassen S. 79

8.-9. Die Seelen, denen Jesus sich hinschenkt, werden zu Seraphim, die sich in Liebe brennend verzehren. - Die Beschreibung des in Ekstase Geschauten vermag dessen Realität nicht wiederzugeben S. 81

16. Die göttliche Stimme ermahnt die Schriftstellerin, die im Glauben getrennten Brüder nicht zu vergessen. - Sie weiß aber nicht, wie sie ihnen konkret helfen soll. S. 84

21. Schmerz über den Tod eines Onkels. - Eine Zurückweisung Jesu für Schwester Gabriella. - Die Schriftstellerin sieht den Tod ihr nahestehender Personen voraus. S. 85

23. Vision des Martyriums der Jungfrauen Flora und Maria von Cordoba, zur Zeit der Maureninvasionen in Spanien S. 87

28. Es gelingt der Schriftstellerin, durch Gebet zwei Spiritisten, die sich im Nachbarhaus einquartiert hatten, zum Auszug zu bewegen.  S. 91

29. Jesus an Maria Diciotti: "Sei nicht traurig, dass es keine eigenen Worte an dich gibt. Alle gelten auch für dich, die du bei Maria wohnst". - Die Schriftstellerin ruft sich die schmerzliche geistliche Liebe zu ihren Verwandten in Kalabrien in Erinnerung. S. 92

August 1945
10. Mahnende Worte Jesu an Schwester Gabriella S. 94

12. Vision des bekannten Wunders der. hl. Klara, die mit dem hist. Sakrament in den Händen die Sarazenen vertreibt, welche im Begriff sind, ihr Kloster zu erstürmen. Die Heilige: "Hiermit besiegt man alles". S. 95

17. Leiden über den Erhalt eines groben Briefes ihres Vetters Giuseppe Belfanti. Sie verzichtet auf eine Beantwortung. S. 98

18. Diktat für Schwester Gabriella S. 99

19. Weitere Worte Jesu an Schwester Gabriella S. 105

24. Jesus segnet Medaillen für Schwester Gabriella und andere S. 106
29. Die Schriftstellerin erhält einen Brief über das christliche Sterben ihres Onkels Aristide. Sie erinnert an sein unstetes Leben, seinen Glaubensmangel, ihre persönlichen Beziehungen zu ihm und preist Gott für die Gnade seiner Bekehrung.- Wellen von Wohlgeruch erfüllen ihr Zimmer. S. 107


September 1945
2. Jesus spricht zu der Schriftstellerin über den Rückfall in die teuflische Besessenheit, der auch ihren Vetter Belfanti betrifft. Trotz ihres tiefen Schmerzes darüber betet und opfert sie weiter für die Verwandten S. 111

8. Im Anschluss an eine Lektüre des platonischen "Phaidon" kommt Jesus, ihr eine Erklärung zu geben über die "Erinnerung", die die Seelen an ihren Ursprung haben. - Übergroße Beseligung darüber S. 112

14. In Augenblicken tiefen Schmerzes klammert die Schriftstellerin sich an das Kreuz Jesu. Sie leidet für das Heil anderer Seelen. - Satan versucht sie versucht sie, nicht weiter zu schreiben. Sie fährt trotz Mühsal und Schmerzen fort, den Willen Gottes zu erfüllen S. 115

16. Sie fährt fort, zu schreiben, ohne sich zu fragen, was geschehen wird. S. 116


Oktober 1945
3. Die häufigen Unterbrechungen durch andere im Schreiben können den Diktaten Jesu nicht schaden, da Er geduldig wartet und den Faden an derselben Stelle wieder aufnimmt; sie lassen allerdings die Schriftstellerin ihren Faden verlieren, wenn sie aus ihrem Eigenen schreibt. S. 117

4. Eine immaterielle Stimme versichert die Schriftstellerin über das ewige Heil ihrer beiden Eltern. - Erneute Qualereien von Seiten Satans mit Zweifeln über das Werk. Eine Radiosendung aus Assisi spendet ihr den Frieden des hl. Franziskus. S. 117

5. Nach einer furchtbaren Krise fasst die Schriftstellerin neu Vertrauen durch die Gegenwart Jesu, der hl. Jungfrau Maria und mehrerer Heiliger. Sie fragt sich, für wen sie so sehr leiden muss, und bereitet sich auf ihren Tod vor. Die Diagnose des Arztes könnte verfehlt sein, weil er in Unkenntnis über ihre Mission ist S. 120

8. Jesus kommentiert ihr eine Stelle des Lukasevangeliums: "Ihr werdet auf Schlangen und Skorpione treten, und es wird euch nicht schaden" (Lk 10, 19). - Der geringe Wert einer archeologischen Studie über die Kreuzigung gegenüber der lebendigen Evokation der Passion durch die Mühe der Schriftstellerin S. 121

13. Jesus lässt sie einen Schluck aus dem bitteren Kelch, den Er im Getsemani bis auf den Grund getrunken hatte, nehmen: "Es ist der Kelch der Sünden der Menschen. Ich kann nur noch unendliche göttliche Liebe trinken. Deshalb biete Ich ihn den Hochherzigen, den bevorzugt Geliebten, an". S. 122
November 1945

15. Für Emma Federici über die Ungeduld und den Gehorsam: "Sie soll sich nicht an vielerlei Ratschläge klammern, sondern allein den Willen Gottes befolgen". S. 123

Dezember 1945
2. Noch einmal für Emma Federici über die Notwendigkeit, in die Zurückgezogenheit zu gehen, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden. "Es ist unnütz, um Hilfe zu rufen, wenn man dann auf die göttliche Stimme nicht hört. Der Gehorsam Gott gegenüber gilt auch nach der Lösung von den Gelübden". S. 124

4. Erscheinung einer leuchtenden Mädchengestalt am Ort eines Martyriums. Die hl. Martina stellt sich der Schriftstellerin als "ihre Freundin von Jugend an" vor.  S. 126

7. Jesus lässt die Schriftstellerin ein Diagramm zeichnen, in dem Er darstellt, wie der Mensch sich nicht zum Höheren hin entwickelt hat, sondern in einem ständigen Abstieg begriffen ist (Widerlegung der Evolutionstheorie). S. 128

18. Jesus erlaubt der Schriftstellerin, Seine Worte denen zu übergeben, die sie dessen für würdig und bedürftig erachtet. Diese Erlaubnis erteilt Er, nachdem Seine Ratschläge in Bezug auf das Werk von ihren Seelsorgern nicht befolgt worden und unvorsichtig damit umgegangen worden war. - Er fordert sie auf, für die Neupriester zu beten. S. 133

19. Die Schriftstellerin hatte Jesus neun Fragen zu dem Fall Dora Barsottelli gestellt. Seine Antworten auf die folgenden Fragen: Warum gibt es Unterschiede zwischen Dora und ihr? Warum gibt es so viele solcher Fälle? Ob auch die Schriftstellerin selbst Widerstand erfahren werde? Ob Dora vom rechten Weg abkommen könne? Warum die Schriftstellerin eine gewisse Abneigung gegen sie verspüre? Ob sie einen bestimmten Brief aufbewahren solle? Ob es gut wäre, wenn Dora sie und ihre Arbeit kennen lernen würde? Warum die Schriftstellerin in einem ersten Moment den Wunsch verspürt hatte, sie zu sehen? Warum der Teufel Dora körperlich quäle? - Es ist eine Lektion, die nur für sie und Pater Migliorini bestimmt ist. S. 134

21. Paradiesesvision mit den drei Erzengeln, deren Stimmen sie vernimmt. Einzigartige Beschreibung dieser Vision. - Die Schriftstellerin erhält eine plötzliche Eingebung über das Ende der Welt. S. 139

24. Diktate Jesu für Mutter Teresa Maria vom hl. Joseph... und für Schwester Teresa Cherubina. - Jesus autorisiert die Schriftstellerin, den Seelen, die Er liebt, Seine Erleuchtungen zukommen zu lassen. Er erteilt der Mutter Priorin eine Anleitung für die Seelenführung ihrer geistlichen Töchter S. 144

25. Diktate Jesu für Mutter Teresa und Mutter Luigia Giacinta. Die Madonna erteilt der Schwester Ratschläge über die "kleinen Blumen der Liebe" an Hand einer Episode aus der Kindheit Jesu. - Jesus gibt Anweisungen zu Seinem Werk: P. Migliorini soll die von ihm in die Schreibmaschine übertragenen Seiten der Schriftstellerin zur Korrektur zurückgeben. Der Pater soll ihr geistlich beistehen, ohne sich mit dem Beistand an andere abzulenken (gemeint ist Dora Barsottelli). Der Pater solle bedenken, dass Satan listig ist S. 148

26. Jesus für Maria Raffaelli, die einen vom Teufel besessenen Sohn hat, und für Pater Migliorini: die Einwände, welche gegen die genannten, ganz verschieden gelagerten Fälle Dora B. und Maria V. erhoben werden, sind Argumente der hochmütigen und ungläubigen Wissenschaft. Nur die Opferseelen werden in der Letzten Zeit, dem Zeitalter des Heiligen Geistes, das Übernatürliche anzuerkennen wissen S. 154
27. Der Apostel Johannes sagt, dass man im Falle der sündigen Dina Raffaelli die Vergebungsbitte Jesu am Kreuz anführen könne: "Sie weiß nicht, was sie tut". - Jesus für Emma Federici: "Spüre doch Meine Liebe in Meiner strengen Zurechtweisung. Verzichte auf Selbstgerechtigkeit und gehorche Meinen Ratschlägen" S. 157

29. Jesus erklärt, wie der "Lichtträger" Luzifer zu Satan, dem Widersacher Gottes, wurde. Wie die Liebe die größte Tugend, so ist der Hochmut die schlimmste Antitugend. Die Ausschweifung als Fleischesschwäche kann noch Mitleid erwarten, nicht aber der Stolz, es Gott gleich tun zu wollen S. 159

30. Es erscheint ihr die dämonische Fratze Satans unter einem sarkastischen Gelächter. - Jesus erklärt anhand eines Abschnitts aus dem Buch Josuah, wie Viele sich mit unlauteren Absichten den Manifestationen Gottes nähern, um zu schaden und Verrat zu üben und warnt die Amtsdiener Gottes vor solchen falschen Freunden. Wehe aber auch den Amtsdienern, die dem Hochmut erliegen. - Jesus zieht den Kopf der Schriftstellerin an Seine Brust und vertreibt Satan, der ihr nachstellen will, mit einem machtvollen, furchterregenden Exorzismus. S. 161

31. Nach dem Willen Jesu hält die Schriftstellerin weitere Ereignisse des letzten Tages fest, und besonders eine weitere Vision Satans, den sie "nicht mehr ironisch und triumphierend, sondern kleinlaut, wie verschreckt" wieder gesehen hat. Sie hatte darauf einen unendlich traurigen Ort geschaut, und darin Satan wie nachdenklich liegend. Sie kann sich die Bedeutung dessen nicht erklären. - Jesus beruhigt sie über den Besuch einer Dame am Vormittag, der ihr Unbehagen verschafft hatte; sie spürt, dass Satan gegen das Werk und gegen sie als das Instrument Gottes arbeitet S. 165

Januar 1946
1. Anweisung Jesu: "Das öffentliche Leben (Jesu) muss unbedingt in seinem Zusammenhang gedruckt werden. Es darf niemals zerstückelt werden". Das ist Sein erster Ratschlag in dem Neuen Jahr, dem Jesus Seinen Segen "über eure Werke, Mühen und Leiden" erteilt "  S. 167

3. Vision eines Kreuzgangs mit der kleinen Statue eines Jesuskindes, das sich belebt und spricht: "Wärme mir die Füßchen mit einem Kuss! Ich bin das Jesuskind der kleinen Therese von Lisieux".  S. 169

4. Der hl. Apostel Petrus an Pater Migliorini: "Sei wachsam, denn Satan streicht um dich herum". - Wieder das Jesuskind vom Kreuzgang in Lisieux. Außer dass es sich wiederum die Füße wärmen lässt, lässt es sich von der Schriftstellerin helfen, den Erdglobus zu halten  S. 169

6. Die hl. Jungfrau überlässt der Schriftstellerin den ganzen Vormittag das Jesuskind zu deren Trost. S. 170

7. Eine Parabel für Schwester Teresa Cherubina. - Liebevolle Worte Jesu für die Schwestern und die Priorin des besagten Karmels. S. 171

9. Der "innere Ansager" der Schriftstellerin spricht zu ihr von der Notwendigkeit, Zeugen zu haben und gibt ihr diesbezügliche Ratschläge. — Erscheinung der seligen Julia della Rena. — Jesus zu dem Fall Antonio Raffaelli und zu dem der Dora Barsottelli. Dora sei in dem Augenblick guten Willens. S. 174

11. Ein Brief des Vetters Giuseppe Belfanti warnt vor Dora. Die Schriftstellerin ist dadurch beängstigt und bittet Pater Migliorini, dem Werk Jesu nicht zu schaden, indem er sich weiterhin dem zweifelhaften Fall jener Frau widme S. 180

13. Die Schriftstellerin möchte ihrem Vetter einen Zeitungsartikel über einen Fall von Okkultismus zusenden. Ihr "innerer Ansager" rät ihr davon ab S. 182

15. Der Schutzengel der Schriftstellerin erscheint und nennt seinen Namen: "Asarja". Er erklärt sich mit ihrem "inneren Ansager" identisch. S. 183

20. Asarja: "Jesus ist die Synthese der Liebe der Göttlichen Dreifaltigkeit". Das habe Luzifer, der nicht "Ganz-Liebe" war, nicht begreifen wollen. Das Maß der Liebe gibt das Maß der Vollkommenheit an. — Asarja erklärt ihr, wie es zu der Sünde der Engel kam und wie das Böse seinen Ursprung nahm S. 185

21. Jesus gibt Anweisungen zu Seinem Werk; die Abschriften sollen immer ordentlich angefertigt werden. - Er erklärt die Gründe für die sprunghaft gegebenen Episoden aus Seinem Erdenleben und bestätigt, dass die Schriftstellerin nichts aus sich selbst tun könnte. Er gibt Hilfen zur Unterscheidung der übernatürlichen Manifestationen göttlichen Ursprungs von solchen satanischer Herkunft und spricht über deren jeweilige Rückwirkungen in ihren Empfängern. S. 190

22. Fortsetzung des Hauptwerks über das Evangelium S. 195

28.-29. Asarja: "Die Schmerzen, die dir von Gott kommen, sind Teilhabe an dem Erlöserleiden Christi. Du sollst sie nicht schrecklich nennen" S. 195

Februar 1946
2. Erscheinung der hl. Therese von Lisieux: Sie erklärt die Niederträchtigkeiten einiger Ordensfrauen als Behinderungen der Liebe durch ungeordnete Launen. Sie wollte ihre Mitschwestern keinen sklavischen, sondern einen königs-bräutlichen, luftig schwebenden Gehorsam lehren. Sie nennt die biblische Königin Esther als Beispiel. S. 196

8. Die liebenswerte Gestalt des hl. Papstes Pius X. erscheint der Schriftstellerin, spricht ihr ermutigend zu und segnet sie: "Fahre fort auf deinem Weg, der dem Herrn wohlgefällig ist. Nähre dich immer von der hl. Eucharistie und bleibe immer ein kleines Kind". S. 199

9. Vision eines jungen, der Schriftstellerin unbekannten Servitenpaters in Ekstase vor der hl. Jungfrau S. 201

10. P. Migliorini bringt ihr ein Büchlein mit dem Bild des Fraters Venanzio M. Quadri, in dem sie denselben jungen Serviten wiedererkennt. — Im Auftrag Jesu schreibt sie ihren Weiheakt und andere Frömmigkeitsübungen nieder, die ihren gegenwärtigen Status als "Sprachrohr" vorbereitet hatten: Akt der Hingabe an die Göttliche Gerechtigkeit und Liebe, zwei Rosenkränze zu den hl. fünf Wunden, einen Rosenkranz zur Ergebung in die Leiden, ein Gebet für die Todesstunde, ein Gebet zum hl. Franziskus, sowie ihren "mystischen Kalender", angefangen von ihrer Geburt bis jetzt. - Sie überträgt die Antwort ihres Vetters Giuseppe Belfanti auf das an ihn gerichtete Diktat Jesu vom Oktober 1944. - Als letztes die Hymne an die Liebe und den Schmerz vom Karfreitag 1934 S. 202

11. Vorwürfe Jesu an die "Mädchen von Narni", die den schmalen Weg verlassen und die Tür zu dem breiten und bequemen Weg geöffnet haben. Worte an "Emma und Pia" S. 215

14. Der Engel Asarja fordert sie auf, von ihrem Arzt ein Attest über ihren Gesundheitszustand zum "Zeugnis" zu erbitten. Der Arzt geht bereitwillig darauf ein. S. 217

15. Jesus erklärt ihr, warum sie sich nach soviel Verborgenheit einigen Personen als das, was sie ist, zu erkennen geben soll: "Die redlichen Geister scheuen davor zurück, sich selbst herauszustellen; sie sollen aber den Besten bekannt gemacht werden, um sie vor den Anschuldigungen der unlauteren Geister zu schützen, die sie als Verrückte und Lügner bezeichnen". Die Schriftstellerin soll sich darauf einstellen, da ihr mit dem Vollbesitz Gottes ein zunehmendes Martyrium bevorsteht. S. 220

17. Jesus zu der Schriftstellerin: "Deine Liebesgebete haben mehr Wert als die Visionen und Diktate, denn sie sind wie eine Examensprüfung
Nicht deshalb besitzest du Gott, weil du Sein Sprachrohr, sondern weil du Sein freiwilliges Sühneopfer bist" S. 222

20. Vision der Reise des jungen Tobias in der Begleitung des Erzengels Raphael. - Der Engel Asarja erteilt Pater Migliorini Warnungen bezüglich des Falles Dora Barsottelli, die zu Vortäuschungen und Lügen neigt. S. 222

23. Tröstende Worte Jesu für die Schriftstellerin, aber strenge für Pater Migliorini, der Jesus vorgeworfen hat, ihm keine klareren Anweisungen hinsichtlich Dora gegeben zu haben. "Eine Seele, die nicht voll ihrem Auftrag entspricht, kann sehr wohl abstürzen". Jesus zitiert Ezechiel über die falschen Propheten. Von einem bestimmten Moment an setzt der Himmlische Vater Selbst die Warnungen Jesu an P. Migliorini fort. - Erneute Erscheinung des Erzengels Raphael. Die Schriftstellerin bittet ihn, Dora beizustehen S. 228

24. Sie schläft unter dem Schutz des Erzengels Raphael ein. S. 235

25. Bei ihrem Erwachen ermutigt der Erzengel Raphael sie, trotz ihrer Mattigkeit mit der Arbeit fortzufahren. - Erscheinung der bekehrten Sünderin Aglaja aus dem Hauptwerk "L'Evangelo...". Durch Maria Valtorta will sie zu Dora sprechen, um diese in der Abwehr der fleischlichen Versuchungen zu stärken. S. 235

März 1946
5. Die Schriftstellerin ist sich im Unklaren darüber, wie sie sich ihrem Nachfolgeseelsorger gegenüber, Pater Mariano, verhalten soll. Jesus sagt ihr: "Der Wahrheit gemäß. Es ist niemals erlaubt, zu lügen". S. 237

8. "Wie schwer ist doch das Kreuz geistlicher Not!" Jesus tröstet sie: "Ich bleibe dir immer, um dich zu stützen". S. 238

9. Jesus erteilt eine Lektion für P. Migliorini, der sich dem aufsehen erregenden Fall Doras hingegeben hat, aus dem Buch der Richter 17 und dem Buch Esther 10, 4-13; 11, 2-12, um die zu warnen, die sich nicht mit den erhaltenen Gaben zufrieden geben, sondern noch mehr suchen und sich vom Falschen verführen lassen. S. 238

12. Eine (kirchliche) Verurteilung des Werkes wäre für Viele ein Skandal und ein geistlicher Schaden für Neubekehrte wie Giuseppe Belfanti. — Der Engel Asarja spricht der Schriftstellerin Trost durch die Lektüre von Ezechiel 1-3 zu. S. 241

13. Sie vertraut dem göttlich anwesenden Jesus ihre Ängste an, verloren zu gehen und Ihn zu verlieren. Jesus versichert ihr, dass die Sühneseelen niemals verloren gehen S. 242

14. Ein Geburtstag voller Ängste. — Trost durch die Gegenwart Jesu und später die Erscheinung der hl. Therese von Lisieux sowie des Jesuskindes im Kreuzgang des Karmels von Lisieux. S. 243

15. Der Karmel in Lisieux betet für die Schriftstellerin. Sie selbst bittet Gott, sie weder in die Sünde des Zweifels fallen zu lassen, falls das Werk eine Verurteilung erfährt, noch in die Sünde des Hochmuts, falls es eine (kirchliche) Beglaubigung erfährt. — Sie betet auch für Dora. S. 244

17. Traurigkeit über die Versetzung Pater Migliorinis nach Rom. — Trost durch eine Gebetserhörung und den Beweis, dass das Werk von Gott stammt. S. 245

18. Erinnerung der Schriftstellerin an die heilsame Wirkung der seiner Zeit erhaltenen Letzten Ölung, die sie allen Schwerkranken empfiehlt. — Sie besteht auf der Diskretion, die ihrer Person und ihren Schriften gegenüber eingehalten werden soll, so wie der Herr es empfohlen hat. S. 247

19. Sie bittet den scheidenden Pater Migliorini, für einen guten Nachfolgeseelsorger für sie zu sorgen. — Sie versteht nun die Vorsorge Jesu durch bestimmte Anordnungen von Seiner Seite. S. 248

20. Die Versetzung des Paters nach Rom geschieht nicht durch einen göttlichen Sinneswandel. Gott wünscht nur Gehorsam: "Ich wollte dich hier haben. Gehe nun ruhig, denn du stehst in Meiner Gnade. Ich segne dich". — zu den Worten Jesu fügt die Schriftstellerin ihre eigenen an, mit denen sie die wichtige Rolle des Paters bei ihr bezeugt, um sich bei ihm zu bedanken. Die hl. Jungfrau Maria und der hl. Joseph segnen "Romuald und Maria". S. 251

21. Jesus beruhigt Pater Migliorini hinsichtlich seiner geistlichen Bemühungen um Emma Federici; er zeichnet ihre Persönlichkeit als Ordensfrau, die sich überhaupt nicht von den Dingen der Welt gelöst hat. S. 253

24. Tröstliche Erscheinung eines überaus vergeistigten Engels, der nicht Asarja ist. — Der Erzengel Gabriel vertraut der Schriftstellerin in Gegenwart Asarjas ein furchtbares Geheimnis an und befiehlt ihr, es nicht bekannt zu machen. S. 256
   
   
April 1946
1. Jahrestag der "Kreuzigung" der Schriftstellerin. - Jesus macht ihr einen Vorwurf, nicht Seiner Vorsehung vertraut zu haben, weil sie Zweifel an der Fähigkeit des jungen Paters Mariano als ihrem Seelsorger geäußert hatte. "Es sind gerade die jungen Priester, die mit dem Übernatürlichen genährt werden müssen, um sie gegen das Gift der rationalistischen Welt zu wappnen". Liebe der Gottesmutter gerade zu diesen. - P. Migliorini soll seinen Oberen diese Worte übergeben, jedoch nicht unvorsichtig wie in Viareggio die Schriften verteilen. - Die Schriftstellerin empfindet sich durch den Vorwurf nicht entmutigt, sondern gestärkt. Sie befindet sich in innerem Frieden. S. 259

7. Traumvision. Die Schriftstellerin sieht sich auf einer von einer hohen Schutzmauer umgebenen grünen Wiese. Jesus versichert ihr, immer bei den Opferseelen zu sein: "Die Welt und Satan dürfen dich nur bis an die Grenze, die Ich ihnen gesetzt habe, hassen. Die Wiese haben wir geschaffen: Ich mit Meinen Worten, du mit deinem Gehorsam. Die guten Menschen werden sich deiner erinnern, wenn du von hier in die Ewigkeit fortgenommen sein wirst. Die anderen bleiben Finsternis". - Besorgnis der Schriftstellerin über den Ungehorsam derer, die die Schriften unvorsichtig an alle ausgeteilt haben. S. 263

18. Jesus erklärt, warum die allerseligste Jungfrau Maria und der Apostel Johannes die vollkommensten eucharistischen Seelen waren. - Die Schriftstellerin nimmt mit Erlaubnis Jesu ihre Bußübungen wieder auf und opfert sie für P. Migliorini auf. S. 265

19. Erinnerung an drei denkwürdige Karfreitage. S. 268

20. Am Karsamstag erklärt der Auferstandene ihr die Gründe für Seine Vergebung an die Ehebrecherin, an Seine Kreuziger und die schweren Sünder, damit man Sein Verhalten gegenüber bestimmten der Schriftstellerin und ihren Nächsten bekannten Personen verstehen kann. Er ist die göttliche Barmherzigkeit, Liebe, Vergebung und das Mitleid. Um die Sünder zu erlösen, gilt es, diese Mittel anzuwenden: Gebet, Leiden und vor allem Liebe. - Weiterer Brief mit Vorwürfen von Seiten P. Migliorinis, der die Schriftstellerin offenbar nicht mehr versteht. Jesus soll sie verteidigen S. 269

Mai 1946
3. Die immaterielle Stimme des Heiligen Geistes spricht zu der Schriftstellerin, um ihr mitzuteilen, dass Er über ihr ist, um ihr Kraft und Frieden zu spenden. Er ist "niemals ferne in den Agonien und Opfern derer, die zur Ehre Gottes und zur Erlösung der Seelen wirken". Er war bei dem geopferten Göttlichen Wort, als Es vom Vater verlassen war, denn der Heilige Geist war der Opferpriester, der das göttliche Opferlamm dem Vater darbot. - Diese Worte des Heiligen Geistes kamen als Antwort auf eine innere Frage, wie es möglich ist, dass soviel geistliche Freude mit soviel physischer und seelischer Not zusammen gehen können. S. 271
   
5. Ein Segen des Himmlischen Vaters. S. 272

13. Die hl. Jungfrau von Fatima erteilt "drei geliebten Töchtern" Ratschläge, so schlicht und demütig wie die Hirtenkinder von Fatima zu sein, das göttliche Wollen anzunehmen und der Schriftstellerin vereint zu bleiben. - Am Vorabend hatte sie sich der Schriftstellerin in himmlischer Schönheit gezeigt und sie gesegnet. S. 272

16. Vision der Mutter in der Reinigung des Fegfeuers. Zwiegespräch mit ihr. Die Mutter erscheint traurig, aber dennoch befriedet. S. 274

21. Jesus diktiert eine Antwort auf einen Brief P. Migliorinis. Er zitiert darin Stellen des Evangeliums und beschließt den Brief mit den Worten: "Viele halten den (kleinen) Christussen und ihrer Mission das entgegen, was die Städte Palestinas ihrem Heiland und göttlichen Lehrmeister entgegen gehalten haben". S. 276

26. Die Jungfrau Maria erscheint in strahlendem Weiß. Stunden lang verehrt die Schriftstellerin sie stumm betrachtend. Sie fragt sich schließlich, "welche Strafe die ereilen wird, welche die Seelen, die sich ganz dem Dienst des Herrn geweiht haben, so quälen". Die himmlische Mutter erwidert darauf mit der Erklärung einer ihrer früheren Erscheinungen im Gewande des Servitenordens, während der sie Tränen vergossen hatte: "Mein Sohn hatte dich unter den Schutz der Servi di Maria gestellt. Weil ich sah, dass allzu viel gegen die Anordnungen meines Jesus bezüglich des Werkes und des Instrumentes zum Schutz des einen wie der anderen verstoßen wurde, habe ich dich unter meinem Mantel beschützt. Du bist genau so abgewiesen wie ich, als ich das Göttliche Wort unter meinem Herzen trug, das die Welt nicht aufnehmen wollte. Sei nicht bekümmert. In den Augen Gottes bist du gerechtfertigt". S. 278

28. Der Engel Asarja diktiert ihr eine kurze und präzise Antwort auf einen Brief Pater Migliorinis. S. 281

Juni 1946
1. Das Gebet zum Heiligen Geist darf vor demjenigen zum Heiligsten Herzen Jesu rangieren, weil der Heilige Geist es war, der dieses Herz gebildet hat, dessen immerwährender erhabener Gast Er ist. - Der Heilige Geist feiert das Herz Jesu, das "aus den Feuern der Göttlichen Liebe und den Lilien der Allerreinsten gebildet wurde". In Ihm ist die vollkommene Liebe, und aus Ihm geht alles hervor: Gehorsam, Widerstand gegen die Versuchungen, guter Wille, Großmut, Vergebung, Weisheit, Opfermut S. 282

2. Asarja erteilt einen Rat für Pater Mariano. - Von der jungfräulichen Lilie, die sich hinopfert soll weiter nichts als vollkommene Liebe verlangt werden. - Jesus erteilt dem gesamten Orden der Servi di Maria (Serviten) präzise Anweisungen über die Weise, wie Sein Werk geschützt und beschirmt werden soll, und wie der Orden die Schriftstellerin unterstützen soll. Er Selbst ist es, der dem Orden sowohl das Werk wie auch die Schriftstellerin anvertraut hat. S. 283
   
17. De abweisende Reaktion der Ordensmitglieder auf die Anweisungen Jesu stürzt die Schriftstellerin in neue Bitterkeit und sogar in Zweifel, ob es wirklich Jesus sei, der ihr diktiert. Jesus spendet ihr mit einer starken Versicherung Trost: "Ich bin es. Wie kannst du daran zweifeln?" S. 291

20. Am Fronleichnamsfest wird sie durch einen überaus süßen und melodischen Himmelsgesang beseligt, der sie verstehen lässt, was die hl. Eucharistie für die Himmelsbewohner bedeutet. S. 292

Juli 1946
12. Der Schriftstellerin wird im Auftrag des Ordensgenerals der Servi di Maria der Empfang der hl. Kommunion untersagt. Ihr Schmerz darüber lässt sie dem Tode nahe kommen. Jesus kommt, sie zu trösten und ihr das zu spenden, was ihr verweigert worden ist. - Er ordnet an, dass die Manuskripte an sie zurückgegeben werden müssen. - Strenges Urteil über den Ausschluss vom hlst. Sakrament: "Das, was deiner Seele und noch mehr Mir angetan wird, nämlich uns die Vereinigung im hlst. Sakrament zu verweigern, kann Ich nicht unbestraft lassen". Er sagt sogar, dafür gebe es keine Vergebung. S. 293
14. Jesus diktiert eine Stunde der Vorbereitung auf den Tod, Er kommentiert sieben Worte aus Seiner eigenen Passion, beziehungsweise von Seinem Kreuz herab gesprochene: 1. Vater,
wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen; 2. Vater, verzeih ihnen; 3. Siehe hier Deinen Sohn; 4. Gedenke meiner; 5. Mein Gott, warum hast Du mich verlassen; 6. Mich
dürstet; 7. Alles ist vollbracht. "Mit dieser lebendigen Aufopferung im Herzen sterben, heißt, den Geist in einem Kuss Gottes aushauchen". - Die Schriftstellerin teilt mit, wie sie diese
Vorbereitung auf den Tod erhalten hat. S. 295


August 1946
20. Erscheinung der hl. Therese von Lisieux. Die Schriftstellerin hätte vorgezogen, nach ihrem Vorbild nur kleine und ihrer Schwachheit angemessene Dinge zu vollbringen. Die hl. Karmelitin tröstet und ermutigt sie: "Das Außergewöhnliche wird dir nicht schaden. Du wirst immer ein kleines Kind bleiben, das schlicht den Willen Gottes erfüllt". S. 306


September 1946
25. Eine vertrauliche Anweisung Jesu bezüglich des Werkes, die nicht niedergeschrieben werden sollte. S. 307

28. Geheime Erklärung Jesu, warum Satan versucht, die Diktate zum Johannesevangelium zu verhindern. S. 307


Oktober 1946
5. Auf Anweisung Jesu nicht niedergeschriebene Erhebung in eine Schau der Wunder der Schöpfung. S. 308

6.-7. Abweisung Satans während einer physischen Agonie, der sie für die Todesstunde schrecken will. S. 308
 
12. Sie weist Satan zurück, der ihr einflüstern will, sie werde im Himmel leiden, weil sie ihre Eltern dort nicht wiederfinden werde: "Man leidet nicht, wenn man Gott genießt". S. 308

13. Geheime Lektion Jesu über die Verdienste eines Kranken, der den Gedanken, dass er anderen zur Last fallen müsse, aufopfert. - Erklärungen Jesu über die Gründe der geheimen Lektionen. - Eine Stunde heftigster göttlicher Liebesbezeugungen, die sie fast aus dem Leben reißt. Jesus will in ihr getröstet werden, die Ihn "auch für die anderen" lieben soll, so wie Er auch Seine Henker geliebt hatte: über alles Maß. - Die universelle Tragweite einer solchen Liebe. S. 309

24. Der Erzengel Raphael: "Wandle immer an den Ufern des Gnadenstromes dahin, unter der Sonne der göttlichen Liebe, auf den Feldern der Hoffnung und pflücke die Blumen des Glaubens. Auf demselben Wege habe ich den jungen Tobias geführt". S. 311


November 1946
24. Lange und furchtbare Vision christlicher Märtyrer. Grauenhaft verstümmelte Körper von Christen, die den wilden Tieren ausgesetzt worden waren, werden in einen Kerker zurückgeschleppt, wo sie entweder verenden oder für den Feuertod aufgespart werden sollen. Der todwunde Priester Cletus tröstet und ermutigt sie. Die Verwundeten helfen einander, so gut sie es können. Zwei römische Soldaten werden von dem Heldenmut der Christen, die die hl. Eucharistie als Quelle ihrer Kraft bezeugen, bekehrt. Der Priester Cletus tauft sie vor seinem Sterben, worauf auch sie zum Martyrium gehen. S. 312


Dezember 1946
8. Die Immakulata-Prozession zieht an der Wohnung der Schriftstellerin vorbei. Die Schriftstellerin bezeugt, dass das vorbeigetragene Standbild bei weitem nicht die Schönheit der Madonna in der Realität der Erscheinungen wiederzugeben vermag. S. 326

14. Die Widerstände der Servi di Maria stürzen sie erneut in Zweifel, ob es Jesus ist, der zu ihr spricht. - Jesus erklärt ihr, warum jene keine Erkenntnis haben: weil sie nicht geistlich leben. S. 327

25. Jesus spricht über die schlichte Liebe der Hirten von Betlehem und stellt sie als Vorbild der einfachen Liebe hin, die mehr wert ist als alle Wissenschaft. - Die himmlische Mutter lehrt ihre Töchter sieben Haltungen nach dem eigenen Vorbild, um Jesus im Herzen tragen zu können. S. 331

30. Auf Fragen, die die Schriftstellerin sich zu einer Zeitungsnotiz über die Auffindung von Skeletts angeblicher Affenmenschen stellt, antwortet ihr Jesus mit einer Erklärung des 6. Kapitels der Genesis, das von den heutigen Bibelwissenschaftlern nicht verstanden und deshalb als "unhistorisch und mythisch" verworfen wird: "Adam und Eva hatten gegen das Gebot der Gottesliebe verstoßen, (noch) nicht gegen das der Nächstenliebe. Kain hingegen hatte gegen die Gottes- und Nächstenliebe gesündigt. Wenn schon die erste Sünde den Menschen in solche Dekadenz hatte fallen lassen, was wird dann die Sünde auch gegen das zweite Liebesgebot hervorgerufen haben? Er wird zum Tier-Menschen". - Die schrankenlose Lüsternheit der Kainsnachkommen, die in ihrer Kopulierung mit Tieren Monstren hervorbrachten und auch die Kinder des gottesfürchtigen Seth gänzlich zu verführen drohten, hat zur Sintflut geführt. - Wenn man in den Schriften Seine göttliche Stimme anerkannt hätte, hätte Jesus zu diesem Thema ausführlicher Auskunft gegeben und weitere große Schöpfungsgeheimnisse geoffenbart. S. 335

Januar 1947
5. Die Schriftstellerin berichtet die Umstände, die nach der Geburt seiner Tochter Maria Cristina zu der Bekehrung von Guido Mencarini geführt haben. S. 339

7. Beseligung durch die geheimen Lektionen, die auf Anweisung Jesu nicht aufgeschrieben werden sollen. S. 341

19. Jesus verweist auf die Vorankündigung des Wunders der Eucharistie in dem Weinwunder auf der Hochzeit zu Kana. S. 341

28. "Randbemerkungen zu dem Werk". Langer Kommentar Jesu zu dem "Erinnerungsvermögen der Seelen", ausgehend von der Erschaffung des Menschen und den Folgen der Ursünde. Die Erinnerung, die die Seelen an ihren göttlichen Ursprung haben, ist ein Geschenk der göttlichen Barmherzigkeit. - Jesus präzisiert noch einmal von den theologischen Gelehrten beanstandete Punkte des Werkes und erklärt und rechtfertigt die darin gebrauchten Termini der "Erzeugung" (generazione) und "Erschaffung" (creazione) der Seelen; er ruft ihnen in Erinnerung, dass sie auf Grund ihrer geistigen Natur zur Vollkommenheit berufen sind und erinnert sie an das Gericht, dem sie unterworfen werden. Ihre Vollkommenheit soll in die Vereinigung mit Gott einmünden, der sie inspiriert und sie, wie in dem Falle der Schriftstellerin, zu Seinen Instrumenten macht. Das Werk, das Er ihr zu schreiben eingibt, ist zwar kein kanonisches, sehr wohl jedoch ein inspiriertes. - Er legt das Erinnerungsvermögen der Seelen ausführlich und vollständig dar und fordert die Servi di Maria auf, nicht ihre Wissenschaft, sondern das "kleine Kind" zu lieben, das Er erwählt und ihnen zugeführt hat. S. 348

31. Weitere "Randbemerkungen zu dem Werk". Präzisierung über die "drei Monate", die die Jungfrau Maria bei ihrer Base Elisabeth verbrachte. - Bekräftigung Jesu, dass die in dem Werk über die Ursünde Adams und Evas erteilten Lektionen so klar sind, dass ihnen nichts hinzuzufügen ist. - Er gibt Auskunft über den Limbus Patrum und Seinen Abstieg in die Unterwelt (Inferi) und beantwortet damit eine berechtigte Frage Pater Bertis. S. 370
          
   
Februar 1947
3. Jesus gibt als "Pro-memoria" für Pius XII. die Gründe für das Geschenk dieses Werkes an. S. 373
18. Weitere "Randbemerkungen zu dem Werk". Immer noch in Beantwortung der von Seiten der theologischen Wissenschaftler des Ordens gegen das Werk erhobenen Einwände. Hier zu der Stelle der Versuchung Jesu durch den Teufel in der Wüste: Jesus gibt umfassende und tiefe Erklärungen über den Unterschied von Versuchung und Sünde, über die Versuchungen, in die Er als der MENSCH geführt worden ist, denen Er aber niemals nachgegeben hat und niemals in Sünde gefallen ist. - Über Seine eigene Gottes-und Menschennatur, die nur "ein wenig unter die Engel gestellt" war. Er nimmt das Thema der Ursünde wieder auf, führt ihre verschiedenen Stufen vor Augen und stellt das Verhalten der Stammeltern in der Versuchung zur Unreinheit Seinem eigenen Verhalten in derselben Versuchung durch Satan gegenüber. Der Sündenfall in die Unreinheit war die erste Stufe zu den weiteren Sünden der Stammeltern. Satan geht in seinen Versuchungen immer nach demselben erfolgreichen Muster vor. - Jesus stellt klar heraus, dass Satan gerade an Seiner Unberührbarkeit durch die Versuchung zur Unreinheit in der Wüste erkannt hatte, dass Er der Gottmensch war, der ihm im Anbeginn bei der Prüfung der Engel von der HIst. Dreifaltigkeit zur Anbetung vorgestellt worden war. - Er fordert die theologischen Prüfer des Werkes auf, die von ihnen als "unanständig" bekämpften Episoden mit reinem Herzen und Denken und ohne Hintergedanken neu zu lesen und zu meditieren. - Jesus bekräftigt klar und eindeutig: Versuchung ist nicht Sünde. Eine abgewiesene Versuchung ist hingegen hohes Verdienst. S. 375
28. Weitere "Randbemerkungen zu dem Werk". Auskunft Jesu über die genaue Zahl der von Herodes umgebrachten unschuldigen Kinder bei dem betlehemitischen Kindermord. S. 404


März 1947
16. Eine seit drei Tagen andauernde Seligkeit: Jesus lässt die Schriftstellerin Sein Blut aus Seiner Herzenswunde trinken und umgibt sie mit den stärkenden Flammen Seines Herzens. Er reserviert ihr dieses Feuer Seiner vollkommenen Liebe, so lange sie noch auf Erden lebt. Später wird es die vollkommene Vereinigung sein. Am 14., ihrem Geburtstag, erneuert Er ihr die Verheißung, sie in Seiner Liebe die Welt vergessen zu lassen. S. 405


April 1947
1. Vor Eintritt in die Karfreitagsstille ermutigt Jesus die Seelen, die ihre kleine Passion leben und lehrt sie, Ihn als kleine Christusse in Seiner großen Passion nachzuahmen, von einigen treuen Jüngern umgeben, aber von der Welt immer angefeindet. S. 408
         
2. Weitere "Randbemerkungen zu dem Werk". Jesus erklärt und rechtfertigt den Ausdruck, der die Seele als "Partikel Gottes" bezeichnet, was nicht mit der häretischen Lehre des Pantheismus zu verwechseln sei. — Anmerkung der Schriftstellerin über den Einwand Pater Migliorinis, der diesen Ausdruck als "häretisch" von ihr korrigiert sehen wollte. S. 410

6. Jesus am Ostertag: Lass uns beisammen bleiben, die große Hostie bei der kleinen. S. 415

7. Jesus vergleicht die Opferseelen den Blüten, welche die Bienen anziehen; so ziehen jene die Gott suchenden Seelen an. Die Schriftstellerin soll die Neugierigen abweisen, aber die Notleidenden empfangen, um sie Jesus anzuempfehlen. S. 415

8. Im Auftrag Jesu hält die Schriftstellerin die offensichtlich erhaltene Gnade eines guten Todes für einen krebskranken jungen Mann schriftlich fest. S. 417

10. Das von Jesus geschenkte Werk des Evangeliums spendet eine vollkommene Kenntnis Seiner gottmenschlichen Person. Es lebt weiter im Gedächtnis der Schriftstellerin. S. 418

18. Die Schriftstellerin meditiert über die hl. Eucharistie und fragt sich, ob die Menschen sie auch erhalten hätten, wenn die Stammeltern nicht gesündigt hätten. Jesus: "Wenn die Menschen unschuldig geblieben wären, wären sie in vollkommener Gemeinschaft mit der hl. Dreifaltigkeit verblieben". S. 419

21.-24. "Der Duft der Lilien des Feldes". S. 423

28. Göttliche Liebkosungen und Worte nach Abschluss des Hauptwerkes. S. 423


Mai 1947
5. Rosenkranzgebet mit der Madonna, die nach jedem "Ave" eine Rose auf die Erde fallen lässt. S. 423

8. Die Madonna von Fatima stellt die Gnadenfrüchte eines gut gebeteten Rosenkranzes heraus und empfiehlt den bevorzugt geliebten Seelen, den Willen Gottes freudig zu erfüllen. — Die Schriftstellerin bemerkt den Unterschied zwischen der Lourdes- und der Fatima-Madonna. Erstere schaut zum Himmel empor, die letztere auf die Erde zu den Menschen. S. 424

9. Geheime Lektion über ein Kapitel der "Nachfolge Christi", die der Schriftstellerin jeden Zweifel nimmt, "Sprachrohr" Gottes gewesen zu sein. S. 425

14. In einer Liebeslektion teilt Jesus mit, dass der eucharistische Wein Sein Blut, vermischt mit den Liebestränen der Opferseelen, ist, deren Liebesmartyrium zuerst von dem aus Seiner Seite ausgetretenen Wasser genährt worden ist. Die Schriftstellerin ist in allen heiligen Messen jeden Tages zugleich anwesend. S. 426

16. Johannes war der Apostel, der am meisten geliebt hat, Judas Iskariot derjenige, den Jesus am meisten geliebt hat. Die Liebe Jesu für Judas ist die vollkommenste und verdienstlichste von allen, weil sie die äußerste Überwindung gekostet hat. Jesus möchte eine gleiche Liebe in der Schriftstellerin für alle die, welche sie hassen, sehen. - Die Gestalt des Judas wird in dem Werk ausführlich enthüllt für die geistlichen Lehrer, damit sie ihren göttlichen Lehrmeister in der vollkommenen Liebe nachahmen können. - Die Schriftstellerin erhält die Vision des Unbefleckten Herzens Mariens. Der Heilige Geist erteilt ihr in einer Lektion das Verständnis dafür, dass dieses reinste Herz die Quelle des Herzens und Blutes des Fleischgewordenen Göttlichen Wortes ist. Wenn nur der Mensch dieses paradiesische Licht annehmen wollte, wäre das die Rettung der Welt. S. 427

17. Kurze Lektion des Heiligen Geistes über die Seele: "Je mehr die Seele Tochter Gottes ist, desto eifriger folgt sie den Ratschlägen des Heiligen Geistes". S. 432

22. Jesus erteilt eine sehr zartfühlende Lektion über die kindliche Unschuld, auch die des kindlichen Leibes. S. 432

23. Jesus vergleicht die Schriftstellerin mit dem Felsen des Horeb: sie soll das kostbare Wasser behüten, um es denen zukommen zu lassen, die nach dem Herrn dürsten. S. 433

30. Jesus: "Alle von Gott geschaffenen Dinge sind gut, aber der ordnungswidrige Gebrauch lässt sie zu schädlichen werden". Der Grund allen Übels ist in der fehlenden Treue dem Gesetz Gottes gegenüber zu suchen. S. 434

Juni 1947
13. Die Schriftstellerin im Anschluss an eine Lektion über Spr 25, 27: "Herr, ich danke Dir, dass Du meine Wenigkeit erwählt hast und bitte Dich, mich in der Schlichtheit des unwissenden Kindes zu erhalten" S. 434
15. Trotz schrecklicher körperlicher Schmerzen wird der Schriftstellerin die Seligkeit der Beschauung des Reiches Gottes gewährt. Damit es komme, muss der Wille Gottes erfüllt werden. S. 435
29. Sie vermerkt eine "erhabene Seligkeit". S. 436

Juli 1947
16. Asarja: "Die Mission des Schutzengels endet beim Tode der unbußfertigen Sünder, geht aber weiter für die Seelen, die ihre Sünden im Purgatorium büßen und sich dort reinigen. Sie endet, wenn die Schutzengel diese Seele nach verbüßter Strafe in den Himmel führen dürfen. - Gott freut sich, dass im Hause der Schriftstellerin nunmehr ein weiterer Schutzengel über eine gerade erschaffene Kinderseele wacht. S. 436

24. "Gott ist immer Liebe, auch wenn Er Vorwürfe macht. Wer behauptet, Gott sei schrecklich, kennt Ihn nicht, oder lügt". Stärkende Worte Jesu auf einen Drohbrief, den sie von Pater Migliorini erhalten hat. S. 438

27. Lektion Jesu während der Radioübertragung einer hl. Messe: "Auf Kalvaria war Ich der Opferpriester, jedoch lediglich im mystischen Sinne. Die realen Opferpriester waren die Mich opfernden Hebräer und die Römer, die einen wie die anderen des Heils bedürftige Sünder, und Symbol für Mein ganzes universales Volk. Das göttliche Licht war aber nur in die den Befehlen gehorchenden heidnischen Soldaten eingedrungen, nicht in die hebräischen Priester und Pharisäer, die ihrem egoistischen Hass gehorchten. Man muss darum beten, dass den jetzigen Heiden dasselbe Licht wie den damaligen beschieden wird, und dass nicht die jetzigen (Opfer-)Priester, das heißt, alle Katholiken, dasselbe Schicksal wie die damaligen ereilt". - Jesus, der dieses von Seinem Kreuz herab gesprochen hatte, lädt die Schriftstellerin ein, sich an Seiner Liebe gegen den Hass der Welt zu erquicken und, während Er sie mit Seiner Umarmung beseligt, ergänzt Er Seine Lektion: "Gottes Allmacht weiß sich auch der weniger verdienstlichen Menschen und Dinge zum Guten zu bedienen, und aus verachteten Menschen Instrumente Seiner Gnade zu machen". S. 439

August 1947
10. Tröstungen durch den hl. Laurentius. S. 442

20. Asarja setzt seine Lektion über den Dienst der Schutzengel vor Gott und bei den Menschen fort. Die Menschen würden sich dem Nächsten gegenüber ehrfurchtsvoller benehmen, wenn sie sich dessen bewusst wären, dass alle ihre Handlungen vor zwei Zeugen geschehen: dem eigenen und dem Schutzengel des anderen. S. 442

29. Die Rache Gottes besteht in der Vergebung. Hätte Gott Seine Beleidiger sofort bestraft, wäre Er lediglich ein mit Macht ausgestatteter Mensch gewesen. Als Er ihnen vergab, hat Er sich als Gott erwiesen. Das sagt Jesus der Schriftstellerin, um sie aufzufordern, das Gleiche zu üben. S. 446


September 1947
6. Über die Reihenfolge der Zehn Gebote. - Sie beginnen mit denen, die den Kult Gottes einfordern, um Gott als den Gipfel aller Vollkommenheit zu ehren. Wenn nämlich der Mensch, bevor er sich an den Himmel wenden kann, zuerst in allen irdischen Dingen "gerecht" werden müsste, würde er Gott niemals Anbetung und Ehre zollen. Deshalb, so erklärt Jesus, hat Gottes Vatergüte dem Menschen aufgetragen, die Gottesliebe allem anderen vorangehen zu lassen, um den Geist gegen die Schwächen des Fleisches zu stärken und so den Nächsten überhaupt lieben zu können, wie es die übrigen Gebote vorschreiben. S. 447

14. Die in der Heiligen Schrift niedergelegten (Prophetenstimmen) sind, genau wie die in allen Jahrhunderten vernommenen, einschließlich derjenigen der Schriftstellerin, Stimmen Gottes. Sie können sich wegen der ihnen zuteil gewordenen Güte Gottes nicht eigener Worte rühmen. S. 450

17. Die Taufe pfropft uns in das Leben Christi ein, ihre lebenspendende Wirkung wird jedoch zunichte, wenn wir nicht im Glauben Stand halten. Als wahre Christen brauchen wir die Welt und ihre Mächte nicht zu fürchten. S. 451    

19. Jesus trägt der Schriftstellerin bestimmte sofort zu erledigende Ordnungsarbeiten für die Niederschriften auf und verlangt auch von Seiten des Generalpriors der Servi di Maria (Serviten) Gehorsam: "Er soll die Schirmherrschaft über das Werk und über dich übernehmen". S. 453

22. Befürchtungen und Zweifel der Schriftstellerin hinsichtlich der Servi di Maria. Aber Jesus besteht auf Seinen Anordnungen. S. 454

24. Jesus trägt der Schriftstellerin auf, die außerordentlichen Mittel nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn die ordentlichen verweigert werden. - Jesus hat Erbarmen mit dem "ungestillten Hunger des Volkes". S. 454

25. Das von den Jüngern verwendete Öl hatte lediglich für den Körper Heilwirkung. Erst nach der Einsetzung des hl. Sakramentes der Salbung durch Jesus erhielt es die Kraft, die Seele zu heilen. Das ist bereits in dem Hauptwerk "L'Evangelo..." ausgesagt worden, aber Jesus wiederholt es noch einmal für einen, der diese Frage präzisiert haben wollte. S. 455

30. Die stilistische Schönheit des Werkes betreffend, sagt Jesus: "Wenn Ich dir nur literarisch schöne Seiten diktiert hätte, hätte Ich dir gar nichts gegeben. In ihnen steckt hingegen Meine göttliche Weisheit, Meine Wahrheit, Meine Liebe". - Jesus spricht auch über den menschlichen Genius, der auf seinen göttlichen Schöpfer verweist. - Die Evangelien sind ein stark reduzierter Bericht dessen, was Jesus gesagt und getan hat: "Wenn Ich dem kleinen Johannes (Maria Valtorta) eine erweiterte Kenntnis über Mich und Meine Lehre habe schenken wollen, warum sollte euch das ungläubig und hart machen?". S. 456


Oktober 1947
7. Vision der verherrlichten Gottesmutter im Himmel. Der Ewige Vater bezeichnet sie als die "Mutter des Göttlichen Wortes, welches das Evangelium ist", und die Schriftstellerin wird in ihrer Betrachtung in eine Ekstase gerissen. S. 458

12.-13. Die hl. Jungfrau von Fatima ermuntert sie, viel den Rosenkranz zu beten und nennt das Werk "die Ehre ihres göttlichen Sohnes und das Heil für Viele". S. 458

15. Die Jungfrau Maria segnet die Rosenkränze und empfiehlt 'Treue zum täglichen Rosenkranzgebet". S. 459

17. Um der Schriftstellerin, die über ihre eigene Jämmerlichkeit bekümmert ist, Frieden zu geben, versichert Jesus ihr, auch die Unvollkommenheiten und die Hingabeabsicht der Seelen, die Ihn nach allen ihren Kräften lieben wollen, zu benutzen: "Wisst ihr nicht, Meine Seelen, dass, wenn da gar nicht die Absicht vorliegt, Mich zu beleidigen, sondern nur die, Mich zu ehren, auch nicht gesündigt wird ?" S. 459

19. Vision einer bekannten Gegend im Süden Roms. Am Abend erscheint die hl. Jungfrau und kurz darauf der Erzengel Michael, der die hl. Jungfrau mit mächtiger Stimme als "die Waffe, die der großen, sich voran wälzenden Schlange entgegen gehalten werden soll" bezeichnet. Dann folgt der Erzengel Gabriel, der seine Königin mit Lobgesängen und Weihrauch als "Medizin gegen alle geisttötenden Krankheiten" verehrt. - Seligkeit der Schriftstellerin, aber zugleich Beängstigung über die prophetischen Worte. S. 461

23. Jesus: 'Die unendliche göttliche Weisheit würde es begrüßen, wenn die Feier der glorreichen Aufnahme Meiner Mutter in den Himmel dem nächsten Heiligen Jahr (1950) einen besonderen Charakter verleihen würde". - "In dem Kult der Madonna liegt das Geheimnis der endlichen Erlösung". - Wenn sie Mich in den Worten des Werkes vernehmen, sollst du auch diese weiteren Worte Demjenigen (vermutlich Papst Pius XII.) mitteilen, von dem du weißt" S. 463

24. Vision der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in Form eines Dreiecks mit der hochheiligen Maria in ihrem Zentrum. Die Stimme des Ewigen Vaters: "So ist Maria in Uns. Die ganze göttliche Liebe gibt sich der Macht und dem Wissen Marias hin, die ganze göttliche Weisheit offenbart sich, die ganze göttliche Allmacht neigt sich ihr im Gewähren (ihrer Bitten)". - Die Schriftstellerin bemüht sich, die Vision zu beschreiben, es gelingt ihr aber nicht, in Worten das, was sie begriffen hat, wiederzugeben. S. 465

28. Übernatürliche Seligkeit der Schriftstellerin, der das neugeborene Jesuskind in den Schoß gelegt wird, und darauf übernatürlich mitfühlende Liebe für den toten Jesus in ihrem Schoß: "Ich bin dieser göttlichen Gunsterweise nicht würdig". S. 466

30. Die Schriftstellerin ist überrascht über das Zusammentreffen mehrerer "Stimmen" über die Macht Mariens, unser Heil betreffend. - Sie erfährt, dass P Migliorini weiterhin unvorsichtig die Schriften verteilt S. 467

31. Strenges Diktat Jesu als Antwort auf einen Brief Pater Migliorinis. Ein anderer Priester hat inzwischen die Seelsorge für die Schriftstellerin übernommen, die auf ihrem Kreuzweg nicht einmal einen Simon von Zyrene wie Jesus selbst hatte. - Die Schriftstellerin zögert, ein so hartes Diktat Jesu an P. Migliorini weiterzuleiten. Jesus lässt ihr Freiheit zu entscheiden, verlangt aber, diese Seine Worte niemals zu vernichten und sie Pater Berti, den er den "gerechten lsaak" nennt, zu unterbreiten. S. 469

November 1947
1. Jesus verheißt der Schriftstellerin mit den Worten des Erzengels Gabriel an den Propheten Daniel den Lohn, den diejenigen erhalten, welche "Viele die Gerechtigkeit lehrten". S. 473

4. Die Schriftstellerin fürchtet, weitere Einwände bezüglich der Diktate über die Ur/Erbsünde zu erhalten. Jesus erwidert, dass es in diesem Zeitalter des Rationalismus und des Unglaubens nicht mehr genügt, nur noch in Gleichnissen (Fabeln) und Symbolen zu reden. Die Fabel von dem Apfelbaum wird von den Glaubenslehrern nicht mehr angenommen und schlecht gelehrt, wodurch sie die Wahrheit über die Urschuld und die darauf aufbauenden Wahrheiten schwächen. Die unverbrämte und reale Wahrheit über die erste Sünde, wie sie in dem Werk ausgedrückt wird, ist an erster Stelle für die Glaubenslehrer gemeint, die diese Aufklärung dem Volk weiter vermitteln sollen. S. 474

9. Mit der am 24. Oktober erhaltenen Vision der Jungfrau Maria in der HIst. Dreifaltigkeit hatte der Herr die Schriftstellerin die Bedeutung der Erscheinung an den Tre Fontane verstehen lassen wollen, wo Maria sich als Königin der Offenbarung vorgestellt hat, wie ihr der Engel Asarja erläutert. S. 475

17. Nach Tagen der Abwesenheit erscheint Jesus erneut und gibt ihr eine Erklärung über ihre körperlichen Krankheiten als ihre Liebesgaben an Ihn. S. 476

18. Jesus vergleicht die Schriftstellerin einem Schwälbchen, das seinen ersten Flug auf Sein Opferleiden hin genommen und von da an, von Seiner Liebe gestützt, zu immer höheren Flügen aufgestiegen ist. - Sie gibt sich den göttlichen Liebkosungen hin. S. 477

25. Der Ewige Vater verurteilt mit harten Worten diejenigen, die frevelhaft in Gottes Geheimnisse eindringen wollen, wo Er allein regiert und handelt. Er gibt der Schriftstellerin die folgende Weisung: "Überlasse deinen Körper den Untersuchungen der Menschen, aber verschließe die Gitter deiner Seele vor ihnen". Sie bleibt verängstigt zurück: "In Deine Hände, o Herr, empfehle ich das Werk, das Dir gehört, und das Geheimnis meiner Seele". S. 479

Dezember 1947
1. Wie auch der hl. Paulus keinen Irrtum beging, das Weltende nahe bevorstehend anzunehmen, irrt auch die Schriftstellerin nicht, die die Worte der Göttlichen Liebe niederschreibt. - Worte Jesu, um sie zu versichern und ihr Frieden zu schenken. S. 480

6. Jesus versichert, dass das Werk Seine göttlichen Gedanken getreu wiedergibt. Er gibt ausführliche Erklärungen darüber, dass die Einfügungen und Korrekturen der Schriftstellerin Beweis für ihre menschlichen Grenzen und die Umstände, unter denen sie schreiben musste, sind. Er ist erzürnt über die, welche durch das Verkennen Seiner Worte die Göttliche Liebe beleidigen und Sein Instrument verfolgen. S. 482

7. Drei Prophetenstimmen über das Wasser des Lebens: In antiker Zeit der Prophet Jesaja, in den Letzten Zeiten Johannes der Evangelist, und dazwischen (im Johannes-Evangelium) Jesus Selbst als das Göttliche Wort, welches, so wie der Querbalken des Kreuzes Seinen ganzen Erlöser-Leib aufrecht hielt, die Prophetenstimmen aller Zeit stützt und aufrecht hält. Das Wasser des Lebens erhält man nicht mit der Währung der Wissenschaft, es wird vielmehr dem, der danach dürstet, unentgeltlich geschenkt. Das versichert Jesus der Schriftstellerin, die von sich aus ganz arm ist, aber durch ihre Liebe reich an Ihm: "Dir wird alles das gratis gegeben, um was dich die beneiden, die es mit den vielen Währungen ihres Wissens nicht kaufen können". - Anschließend hatte Jesus ihr etwas über den hl. Ambrosius als den Preissänger der Jungfräulichkeit anvertraut, das sie wegen einer Störung nicht hatte aufschreiben können S. 487

8. Die Schriftstellerin bedauert, die Immakulata-Prozession nicht sehen zu können, aber gleich darauf kommt Maria selbst lebendig und wahrhaftig zu ihr und zieht sie in eine der stärksten und vollständigsten Ekstasen. Sie betet mit ihr zusammen den Rosenkranz. S. 490

25. Die Muttergottes verheißt der Schriftstellerin fünf "Weihnachtsgeschenke", die zugleich auch den Schmerz erfährt, in ihrer Wohnung die göttliche Mutterschaft verhöhnen zu hören S. 491

28. Die Madonna lässt sich betrachten (und beschreiben) wie sie in ihrem Erdenleben aussah, und verwandelt sich dann, um so, wie sie in ihrer himmlischen Glorie ausschaut, zu erscheinen, wie sie auch in Lourdes und Fatima erschienen ist. — Sie teilt der Schriftstellerin mit, dass ihre Darstellung in dem Heiligtum der Annunziata in Florenz der Wahrheit sehr nahe komme und erklärt ihr, warum der Seher Bruno Cornacchiola sie in Tre Fontane bei Rom etwas anders geschaut habe. Sie beruhigt diese über ihre diesbezüglichen Besorgnisse, umarmt sie tröstend und drückt ihr als Siegel für die, welche durch die große Drangsal hindurch gegangen, ihre Unschuld wieder gewonnen haben, einen Kuss auf die Stirn. S. 493

29. Wiederum kommt die hl. Jungfrau Maria an Stelle Jesu, der "Vielen gegenüber jetzt sehr streng ist": "Es ist meine Aufgabe, den Zorn Seiner Worte aus Mitleid mit den Henkern und deren Opfern zurück zu halten". — Sie fordert die Schriftstellerin auf, Mitleid mit denen zu haben, die nicht an ihre göttliche Mutterschaft glauben. S. 496

31. Die Schriftstellerin beschließt das Jahr mit ihrem Kommentar zu dem Bericht über die Erscheinungen der Muttergottes in Tre Fontane vor Bruno Cornacchiola. Sie bestätigt alle darin berichteten Einzelheiten mit ihren eigenen mystischen Erfahrungen und ihrer eigenen Mission, auch die Aufforderung, für die getrennten christlichen Brüder zu beten. Das einzig negativ Empfundene ist die nach der Erscheinung angefertigte holzgeschnitzte Statue, die sie als eine "Vogelscheuche" empfindet. (Auch die Madonna hatte ihr gesagt, dass sie sich darin nicht wiedererkennen könne. - Dieselbe Statue steht allerdings bis auf den heutigen Tag noch dort.) S. 497

Januar 1948
1. Eine intime Lektion über einen Satz in der "Nachfolge Christi" spendet der Schriftstellerin Frieden für die Ereignisse des kommenden Jahres. S. 513
2. Die göttliche Stimme des Heiligen Geistes beruhigt die Schriftstellerin nach dem Diktat über die erste Lektion zu dem Brief des hl. Paulus an die Römer wegen ihrer Befürchtungen, nun neue Einwände von Seiten der Gelehrten erwarten zu müssen: "Ich spreche allein für dich". S 513
   
6. Weitere beruhigende Worte der hochheiligen Stimme, diesmal wegen ihrer Besorgnis, dass die Diktate wieder aufgenommen worden sind: "Sie sollen denen nicht übergeben werden, die für die Erlangung des "Nihil obstat" für das Werk bereits alles Nötige erhalten haben. — Die Schriftstellerin, die über die Wiederkehr der Lourdes-Madonna hocherfreut war, erhält vom Heiligen Geist die Erklärung eines Ausspruchs der hl. Jungfrau: "Wenn sie Glauben haben, werde ich Wunder der Gnade bewirken". S. 514


Februar 1948
20.-26. Eine Liste von fünf Kalenderdaten mit Notizen über Lektionen oder Instruktionen (die ersten beiden vom Heiligen Geist). S. 516


April 1948
12. Kurze Auszüge aus Instruktionen, die die Madonna der Schriftstellerin zu "heimtückischen Fragen" erteilt, die die Wahrheit nicht verändern dürfen. S. 516

28. Am ersten Jahrestag der Beendigung des Hauptwerkes verweist die Madonna die Schriftstellerin unter Wogen himmlischer Wohlgerüche auf die "ewigen Rosen", die sie einst pflücken wird, nachdem sie durch die Dornenhecke gegangen ist und fordert sie auf, viel für das Heil der Menschen zu beten und den Schleier über den Geheimnissen Gottes zu belassen. S. 518

Mai 1948
1. Der Schutzengel Asarja erklärt der Schriftstellerin den Unterschied zwischen der Trennung der Seele vom Körper im Tode und der zeitweiligen Trennung des Geistes vom Körper in einer Ekstase oder einer Entrückung. Der Geist ist gleichsam die Seele der Seele, der erlesenste Teil der Seele, der, wenn er es nicht (mehr) verdient, die Fähigkeit, Gott zu beschauen und Seine Wahrheiten zu erkennen, verliert. S. 513

20. Mit der Rechtfertigung der Überlassung zweier Hefte über den Römerbrief an Pater Berti anerkennt die Schriftstellerin die Verdienste dieses Servitenpaters sowie auch seines Konfraters P. Migliorini hinsichtlich des Werkes. Sie sagt, dass diese mit wenigen anderen "wirkliche Ausnahmen in der Menge der Servi di Maria" waren, deren Namen sie in Dankbarkeit festhält. S. 519


Juni 1948
12. Die Schriftstellerin notiert in Klammern, dass sie wegen übergroßer Müdigkeit einen vom Heiligen Geist vernommenen Gedanken nicht aufgeschrieben habe und ihn später nicht mehr in der Erinnerung wiederfinden konnte. Sie hat zum ersten Mal einen strengen Verweis vom Heiligen Geist dafür erhalten und bekennt sich schuldig. Sie nimmt die gerechte Strafe dafür an. S. 521

14. Anmerkung über die Fortsetzung derselben Lektion. S.  522
   
März 1949
2. Jesus verheißt, der Schriftstellerin in diesem Jahr eine Parallele zwischen Seiner und ihrer Passion aufzuzeigen. S. 522

30. Jesus will der Schriftstellerin von Seiner eigenen Kraft übertragen, damit sie Ihm in einer bevorstehenden schwerwiegenden Angelegenheit treu bleiben kann. Er sagt ihr das in einer Vision, in der sie Ihn bekümmert auf sie zulaufen und ihr die Hände entgegen strecken sieht. Das Dämmerlicht der Vision wird von der Schriftstellerin für ein Anzeichen von Unglück für sie und das Werk gehalten, aber Jesus erwidert ihr, dass "es auch den Beginn der Morgendämmerung" meinen kann. — Es folgt ein langes Diktat Jesu, in dem Er eine Parallele zwischen Seiner und ihrer Passion zieht, derjenigen Christi und der des kleinen Christus, derjenigen des Großen Opferlammes und der des kleinen Opferlammes: "Komm, wir wollen sie zusammen noch einmal durchleben. Du wirst sehen, dass du der getreue Spiegel deines Jesus bist". Die Parallele beginnt bei der Geburt und Kindheit, geht über Versuchungen jeder Art und Gegensätze mit Feinden, falschen Freunden und Verrätern, betrachtet die wenigen Freunde und gelangt bis zu den umittelbaren Vorfällen vor der eigentlichen Passion mit der erneuerten dreifachen Versuchung und einer schweren Verurteilung dieser von Seiten der Servi di Maria inszenierten Aktionen (die zwar nicht dargestellt, aber kommentiert werden). An Stelle der Servi di Maria sollten "Laien" treten, die die Herausgabe des Werkes besorgen wollten. Die wahre und tiefe Passion aber offenbart die Sünden des Priesterstandes und setzt sich fort mit den Anklagen und dem Betrug falscher Beurteiler, um schließlich zu Kreuzigung und Grablegung zu gelangen: letztere ist für Christus lediglich vorübergehender Augenblick; so wird es auch kein wahres Grab für den getreuen Geist der Schriftstellerin geben, und ebenso wenig für das Werk. Jesus ermutigt schließlich die Schriftstellerin, sich weiterhin aufzuopfern und von ihrem Kreuz herab zu beten. S. 522

April 1949
27. Nach längerer Abwesenheit kehrt Jesus zurück und stellt sich wie eine Schildwache bei ihr auf: "Hier muss jetzt viel gewacht werden".  S. 563

Mai 1949
7.-8. Kurz vor dem Treffen der Mitglieder der Verlagsassoziation erteilt Jesus der Schriftstellerin einige Instruktionen dazu. Die Madonna von Fatima erscheint während der Besprechung im Hause der Schriftstellerin und zeigt ein mütterlich bekümmertes Gesicht.  S. 563

12. Gemeinsam mit der Madonna gebeteter Rosenkranz. Die Rosenkränze nehmen den ihr eigenen Duft an. S. 564

13.-15. Die Fatima-Madonna in grauem Bußmantel, mit einem grau eingebundenen Buch in ihrer Hand: "Ich betrachte einen Diener meines Sohnes in einer Gefängniszelle in Ungarn. Aber tieferen Kummer habe ich wegen anderer geweihter Herzen, die lediglich von ihrem bösen Willen gequält werden". Sie wäscht mit ihren Tränen den Staub von dem Buch ab. S. 564

17. Zuerst Jesus in Gestalt des Ecce Homo: "Sie legen Mir wiederum das Kreuz auf"; dann die hl. Jungfrau von Fatima äußerst betrübt und weinend: "Liebe mich und tröste mich über den verlorenen Sohn, der nicht mehr im Herzen seiner himmlischen Mutter wohnen will". S. 565

19. Wiederum die bekümmerte hl. Jungfrau. S. 566

20. Jesus sagt der Schriftstellerin, dass Sein Grabtuch dem, der zu erkennen versteht, nicht nur Seinen wahren Tod und Seine Auferstehung, sondern auch Seine nicht nach menschlichen Gesetzen erfolgte Empfängnis und Geburt bezeugt. S. 566

25. Die ungewöhnlich zärtliche Tröstung der Schriftstellerin durch Jesus lässt sie neue Kreuze erwarten. Seligkeit und Pein treffen in ihrem Herzen aufeinander. S. 567

26. Angesichts der außerordentlichen Liebesbeweise Jesu, der sie trösten will, versenkt die Schriftstellerin sich in eine tiefe Zerknirschung über all ihr vergangenes und gegenwärtiges Elend, und es überkommt sie eine tiefe und vollkommene Reue. — Jesus diktiert ihr ein Gebet zur göttlichen Barmherzigkeit. S. 567

31. Mai/1. Juni 1949: In der Nacht betrachtet die Schriftstellerin die in großem Glanz erschienene Madonna in großer Höhe, während Jesus an der Seite ihres Bettes weilt. Die Madonna spricht zu ihr von den "römischen Freunden und denen, die keine Freunde sind". S. 570


Juni 1949
2.-3. Starker Schmerz an der linken Brustseite. S. 570

3. Jesus erneuert das Wunder, sie von Seinem kostbaren Blut trinken zu lassen und sie in das Feuer Seines Herzens zu tauchen. — Die hl. Jungfrau kommt und erklärt ihr, weshalb sie ein graues Bußgewand trägt und schließt mit der Bitte, sie unter ihrem neuen Titel zu grüßen: "Maria Immakulata, wegen der Sünden der Welt durchbohrtes Opferlamm". S. 571


Juli 1949
26.-30. Die Madonna trägt nicht mehr den grauen Mantel. Sie erscheint lichtblitzend und lächelnd. S. 572

August 1949
2. Auf einigen ihr gebrachten Bildern erkennt die Schriftstellerin die Madonna so, wie sie ihr seit Jahren erscheint, wie sie sie aber bis dahin nie abgebildet gefunden hat. S. 572

15. Jesus: "Nur Meine Mutter wusste alles über Mich. Die Evangelisten wussten wenig über Mich und fast gar nichts über Meine Mutter. Du allein weißt alles über Mich und über Maria. Und nur eine umfassende Kenntnis Meiner Selbst vermag zu retten". — Er fordert die Schriftstellerin zur Betrachtung und zum Verstehen auf: "Leiste mit deiner verstehenden Liebe Sühne für das zu wenig betrachtete Leiden Mariens, der Miterlöserin" S. 573

16. Jesus äußert sich streng über die, welche sagen: "Wenn es ein Werk Gottes ist, wird Gott schon dafür sorgen, ihm zum Sieg zu verhelfen". Er habe mit der Schriftstellerin, die gehorsam und demütig bleibt, die keine gelehrten Bücher konsultieren kann, deren mäßige
Schulbildung ihr nicht erlauben würde, dergleichen Seiten zu verfassen, auf denen im übrigen keinerlei dogmatischen Irrtümer zu finden sind, alle Beweise für die Übernatürlichkeit gegeben. Anderenfalls würde Jesus nur übrig bleiben, den furchterregenden Gott des Sinai eingreifen zu lassen. - Das Werk ist ein Geschenk des Heiligen Geistes, der den Menschen Seine Wahrheit gegen die höllischen Irrlehren mitteilen kommt. (Die Schriftstellerin vermerkt, dass dieses Diktat auf ein Schreiben des Paters Cordovani hin erfolgt ist, der dafür plädiert, dass auch die Laien die Kenntnis der Theologie erhalten). - Jesus wendet sich in sanfterem Ton an die Schriftstellerin: "Sage auch deinen und Meinen wahren Freunden, dass sie diesen Satz nicht mehr in den Mund nehmen sollen, auch wenn sie dessen Bosheit nicht erkennen. Er schmerzt Mich". Die Wahrheit müsse nüchtern ausgesprochen werden: nämlich, dass das Werk nicht triumphieren könne, weil die Menschen es nicht wollen. Jesus, der "in Sein Eigentum gekommen ist", werde wieder einmal abgewiesen. S. 574

September 1949
5. Jesus ruft der von all dem Kampf gegen die Feinde des Werkes, ermüdeten Schriftstellerin ihre Hingabe-Weihe in Erinnerung, die sie erneuert: "Ich will Dich lieben und leiden, um Dir Seelen zu schenken und Dich zu erfreuen". Jesus erinnert sie daran, dass die Liebe der Aufopferung mehr wert ist als tausend Gebete. S. 577

8. Jesus erklärt Seinen Satz: "Im Hause meines Vaters gibt es vielerlei Wohnungen" und sagt, dass Seine "Sprachrohre" zu der Schar der Evangelisatoren und Märtyrer gehören werden. Er erläutert auch die Bedeutung der zwölf Tore und der zwölf Fundamente des himmlischen Jerusalem, in das man nur durch Leiden eingeht. Die Schriftstellerin gehört zu dem Amethysten-Fundament. Selbst von dem rettenden Blut Christi bezeichnet, wird sie das Herz ihrer Kreuziger mit ihren Tränen bezeichnen. S. 579

11. Um jeden Nächsten unterschiedslos zu lieben, soll die Schriftstellerin in einem jeden Jesus erkennen. Aber wie soll das möglich sein, Ihn in Seinen Gegnern zu erkennen?. - Ähnlich wie Jesus in der hl. Eucharistie unter den unscheinbaren Gestalten von etwas Mehl und Wein ganz zugegen ist, soll sie Ihn in der unvollkommenen Materie von Menschen sehen, in denen Jesus zuweilen als ein Toter ruht, aber jeder Zeit auferstehen könne, oder ganz verborgen, aber dennoch bereit, aufzustrahlen, oder wie bei den Wankelmütigen bald in hellem Licht, bald von dunklen Wolken verdeckt. Er vergleicht die letzteren mit bestimmten Sentimentalisten, die sich schnell begeistern und ebenso schnell wieder gleichgültig werden. - Der einzige Weg ist hingegen das gelebte Evangelium, das Liebe und Opfer lehrt. - Die Schriftstellerin soll Jesus in allen sehen und in allen lieben und Jesus auch für die lieben, die Ihn nicht lieben. S. 580

Oktober 1949
4. Die Schriftstellerin schaut nach langer Zeit wiederum ihre leibliche Mutter im Fegefeuer, diesmal in den Flammen. In einem Zwiegespräch teilt diese ihr mit, dass sie zuerst die Sünden des Hochmuts, darauf die des Herzens, die ihre schwersten waren, abgebüßt hat, und nun die des niederen Teils abbüßt. Die Mutter teilt ihr Wahrheiten über die Seelen in der Reinigung und ihre eigene baldige Befreiung daraus mit, die sie großenteils der Fürbitte und den Aufopferungen ihrer Tochter Maria verdankt. - Die Schriftstellerin erfährt, dass ihr leiblicher Vater noch länger in der Reinigung verbleiben soll. S. 584

November 1949
21. Jesus kommt auf Seine Voraussagen über das Schicksal Seines Werkes zurück, dessen Freunde zu Feinden wurden, nachdem ihre Überheblichkeit auf die Probe gestellt worden war. - In dem "Haus von Betanien" bleiben nun nur noch die betrachtende Maria, die in ihrem Leiden zugleich Lazarus ist, und die dienende Marta. - Alles in dieser Maria wiederholt das, was Jesus angetan worden ist, angefangen von der Verständnislosigkeit bis zu der Verlassenheit. Es verbleibt ihr jedoch Jesus als der göttliche Freund der großen einsamen Seelen. - Die anderen werden vergeblich nach Ihm rufen, da sie die Stimmen des Fleisches vorgezogen und der Schriftstellerin, Seiner unschuldigen Dienerin, weder Liebe noch Gerechtigkeit erwiesen haben. "Die Göttliche Liebe kommt denen nicht zu Hilfe, die Meine unschuldige Dienerin lieblos verletzt haben". - Jesus vergleicht Seinen eigenen Kreuzigern, die Ihn herausfordern wollten, doch vom Kreuz herabzusteigen, um Sich Selbst zu retten, diejenigen, welche die Verantwortung für die Durchsetzung des Werkes auf Gott abwälzen wollen. - Er ruft vor allem den Priestern in Erinnerung, dass "Gott Seiner nicht spotten" lässt, und dass man "Gott nicht versuchen" darf. S. 587

Januar 1950
6. Bevor Er Seine Diktate zu den Lektionen zu dem Brief des hl. Paulus an die Römer nach einer 18monatigen Unterbrechung wieder aufnimmt, teilt der Heilige Geist der Schriftstellerin mit, dass sowohl Sein langes Schweigen wie auch Sein erneutes Reden "Antwort auf die törichten Schlussfolgerungen Einiger" ist. Sein langes Schweigen bezeugt den Verleumdern, dass die Schriftstellerin gehorsames Instrument Gottes und Sprachrohr, das die göttliche Stimme überträgt, ist. Das erneute Reden soll denen eine Belehrung der Liebe und Gerechtigkeit sein, die gegen die doppelte Liebe des Ersten Gebotes verstoßen haben. S. 591

September 1950
11. Die hl. Jungfrau Maria an Mutter Teresa Maria vom hl. Joseph: "Ein Übermaß an Furcht lähmt die Seelen". Es wird von der jansenistischen Häresie hervorgerufen, die den Sündern suggeriert, dass es nicht leicht sei, sich zu retten. Maria verweist auf die wunderbarsten Eroberungen Jesu unter schweren Sündern: Maria von Magdala, Matthäus, Zachäus, Dismas, Saulus von Tarsus, und andere, die vertrauensvoll auf die göttliche Liebe und Vergebung zuschritten und die Vergangenheit hinter sich ließen. S. 592

September-November 1950
Umfangreicher Kommentar der Schriftstellerin zu einigen Stellen der ersten vier Kapitel des Buches der Johannes-Apokalypse, die vom Anfang bis zum Ende der Zeiten als ein fortwährendes Präsens interpretiert wird. — Der Kommentar greift biblische, theologische und in den drei Bänden der "Hefte" bereits behandelte Themen der Glaubenslehre auf und schließt mit einer Auslegung der Symbolik der vier Evangelisten ab S. 594
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